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Pink

Sängerin

Alecia Beth Moore, besser bekannt als "P!nk", ist eine US-amerikanische Sängerin, Songschreiberin sowie mehrfache Grammy-Preisträgerin.

Geboren am: 08. September 1979
Geburtsort: Abington Township, Pennsylvania, Vereinigte Staaten
Sternzeichen: Jungfrau
P
Pink
Bildquelle: MATT BARON/REX/SHUTTERSTOCK

Biografie: P!NK – Aktuelle News zu Alecia Beth Moore

Alecia Beth Moore, so der bürgerliche Name der Sängerin P!nk, wurde am 8. September 1979 als Tochter der Krankenschwester Judith und dem ehemaligen Vietnam-Kriegsveteranen Jim Moore († 2021) im US-Bundesstaat Pennsylvania geboren. Schon früh interessierte sich P!nk für Musik, nahm Tanz- und Gesangsunterricht und sang in einem kirchlichen Gospelchor. Im Alter von 16 Jahren zog das junge Talent nach Atlanta und gründete dort, gemeinsam mit zwei weiteren Mädchen, die R’n’B-Band „Choice“. Unter dem Label „LaFace Records“ veröffentlichten sie 1996 den Song „Key To My Heart“. 1998 trennte sich die Band.

P!NK’s Anfänge: Das erste Album und die ersten Singles

Nach der Bandauflösung nahm P!nk im Jahr 2000 ihr Debütalbum „Can’t Take Me Home“ (2000) auf, welches sich bereits mehrere Millionen Mal verkaufte. Die ersten Single-Auskopplungen „There You Go“, „Most Girls“ und „You Make Me Sick“ blieben jedoch ohne nennenswerte Erfolge. Erst durch Auftritte als *NSYNC-Vorband und mit der späteren Single „Lady Marmelade“ mit Christina Aguilera, Mýa und Lil’ Kim zum Film „Moulin Rouge“ konnte sie ihren Bekanntheitsgrad steigern, spätestens als das Lied 2002 mit einem Grammy ausgezeichnet wurde. Seitdem ging es in der Karriere von PINK steil bergauf.

Für das zweite Album „M!ssundaztood“ (2001) arbeitete P!nk mit Linda Perry, der Ex-Frontfrau der „4 Non Blondes“, zusammen. Die Single „Get The Party Started“ wurde zu ihrem bis dato größten Hit, für die sie ein Jahr später mit zwei VMAs in der Kategorie „Best Female Video“ und „Best Dance Video“ ausgezeichnet wurde. Mit den Single-Auskopplungen „Don’t Let Me Get Me”, “Just Like a Pill” und “Family Portrait” erreichte sie ebenfalls Platzierungen in den Top 10 der internationalen Charts. Es folgte 2003 das Album „Try This“ (2003) mit den Singles „Feel Good Time“ und „Trouble“ sowie 2004 eine anschließende Europa- und Australien-Tour. 2006 veröffentlichte P!nk ihr viertes Studioalbum mit dem Titel „I’m Not Dead“, mit dem sie sich die Chartsspitze in Deutschland, Österreich und der Schweiz sicherte. Es folgten die Singles „Stupid Girls“, „Who Knew“, „U + Ur Hand“, „Nobody Knows” sowie „Dear Mr. President”, in der sie sich mit rhetorischen Fragen an den damaligen US-Präsidenten George W. Bush wendet. Ihre anschließende „I’m Not Dead“-Tour mit 160 Auftritten in fünf Kontinenten bescherte P!nk mit 300.000 verkauften Tickets alleine in Australien einen neuen Rekord für einen weiblichen Künstler.

P!NK auf Tour: Ihre erfolgreichsten Alben

Auch mit den Alben „Funhouse“ (2008) und „Greatest Hits… So Far!!!“ (2010) konnte P!nk an ihre musikalische Karriere anknüpfen. Letzteres enthält die größten musikalischen Erfolge der Sängerin, wurde weltweit über 5 Mio. mal verkauft und mehrfach mit Gold und Platin ausgezeichnet. Das Album enthält zudem die damals unveröffentlichten Songs „Raise Your Glass“ und „Fuckin' Perfect“ – beide Singles wurden zu großen Hits und platzierten sich weltweit in vielen Ländern in den Top 10 der Charts. Weitere große Erfolge feierte P!NK mit den Single-Auskopplungen „So What“, „Sober“, „Try“ und „Just Give Me a Reason“ feat. Nate Ruess. Mit ihrem Album „The Truth About Love“ (2012) und der gleichnamigen Tour 2013 stellte sie erneut einen Rekord auf: 18 ausverkaufte Shows in Folge in der Rod Laver Arena in Melbourne mit insgesamt mehr als 250.000 verkauften Tickets. Auf der Tour spielte PINK 142 Shows und coverte andere große Pop-Hits wie „Time After Time“ von Cindy Lauper und „Wicked Game“ von Chris Isaak.

Während einer kreativen Pause, schloss sich P!NK mit Dallas Green, dem Frontmann der Band „City and Colour“ zusammen – zusammen unter dem Namen „You + Me“ veröffentlichten beide 2014 das Folkmusik-Album „Rose Ave.“. 2015 meldete sich P!nk als Solokünstlerin mit „Today’s the Day“ zurück, dem Titelsong zur 13. Staffel der „The Ellen DeGeneres Show“. 2016 folgte die Single „Just Like Fire“, welche auf dem Soundtrack zum Film „Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln“ zu finden ist. Am 10. August 2017 veröffentlichte P!nk die Single „What About Us“ aus dem neuen Album „Beautiful Trauma“, welches am 13. Oktober 2017 erschien. In dem Lied übt die Sängerin öffentlich Kritik an der US-Regierung und es stellt eine Hymne dar für alle Menschen, die sich im Stich gelassen fühlen. Der Song wurde von vielen Künstlern und Künstlerinnen weltweit gecovert, u.a. von der niederländischen Sängerin Davina Michelle sowie von Liam Payne und Kelly Clarkson. Es folgten die Promo-Singles „Revenge“ mit Rapper Eminem, „Whatever You Want“ und den von Jack Antonoff produzierten Track „Beautiful Trauma“, in der die Sängerin im Videoclip mit Channing Tatum das Tanzbein schwingt.

Am 1. März 2018 startete P!nk in Phoenix, Arizona ihre „Beautiful Trauma“ World Tour. Die Tour erstreckte sich über mehr als eineinhalb Jahre und beinhaltete 159 Auftritte weltweit mit Live-Coverversionen von No Doubt, Nirvana und Bishop Briggs. Als Support Act unterstützten die Sängerin auf ihrer Tour u.a. Bang Bang Romeo, die Bleachers, Julia Michaels, The Rubens und Vance Joy. Durch mehr als drei Mio. verkaufte Tickets wurde die Tournee zur Solo-Tour mit den damals zweithöchsten Einnahmen aller Zeiten. 2019 folgte das Album „Hurts 2B Human“, welches 13 Songs beinhaltet und Featurings mit Cash Cash, Khalid, Chris Stapleton und Wrabel. Die Single-Auskopplung „Can We Pretend“, produziert vom OneRepublic-Frontmann Ryan Tedder, schoss dabei auf Platz 4 der Deutschen Airplay Charts.

Neue Single 2022 sowie „Summer Carnival“-Tour und neues Album „Trustfall“ in 2023

Das neunte Album ihrer Karriere leitete P!NK am 4. Oktober 2022 mit der Single „Never Gonna Not Dance Again“ ein. Die erste Live-Performance des Songs war am 20. November 2022 bei den 50. American Music Awards, wo Pink die Show auf Rollschuhen eröffnete. Auf die erste Single folgte die Album-Ankündigung: Am 17. Februar 2023 erscheint das neue Album „Trustfall“! 2023 geht die Sängerin auf große „Summer Carnival“-Tour, wo sie u.a. in die deutschen Städten Berlin, München, Hannover und Köln kommt. Nach den Konzerten in Europa wird die Tour in Nordamerika verlängert mit über 20 Städten. Als Support Act sind Brandie Carlile, Pat Benatar & Neil Giraldo, Grouplove und DJ Kid Cut Up mit dabei. Zudem unterstützt „No Doubt“-Frontfrau Gwen Stefani die Sängerin als Special Act in London.

P!NK’s Privatleben: Alecia Beth Moore als Mutter und Karrierefrau

Einen kleinen Blick in das Privatleben von Alecia Moore erhält man durch die Songtexte und Musikvideos der Sängerin. In ihren Liedern nimmt sie oft Bezug zu Situationen in ihrem Leben, greift Momente aus ihrer Beziehung auf singt über politische Themen, die sie aktuell beschäftigen. Ihren schweren Start ins Musikbusiness greift sie bspw. im Song „Don't Let Me Get Me“ auf, während sie ihre Kindheit und die Trennung ihrer Eltern im Lied „Family Portrait“ verarbeitet. Ihre Drogenvergangenheit und den Verlust eines Freundes durch Drogenmissbrauch übersetzt sie musikalisch in „Who Knew“, während sie in „Dear Mr. President“ die damalige Politik von US-Präsident George W. Bush stark kritisiert. Ihre Ehe mit Motocross-Fahrer Carey Hart, dem die Sängerin 2006 in Costa Rica das Ja-Wort gab, entwickelte sich in den ersten Jahren zu einer On-Off-Beziehung, bis sie sich schließlich 2010 nach Therapie-Sitzungen eine feste Bindung eingingen. All das bot genug Stoff für weitere Songs, in denen die Sängerin ihre Beziehungsprobleme und ihren langen Weg zueinander thematisierte. Carey Hart hatte zudem unzählige Auftritte in P!NK’s Musikvideos, u.a. in „Just Give Me a Reason“ und „True Love“.

2011 wurde ihre erste gemeinsame Tochter Willow Sage Hart geboren, die neben PINK’s Ehemann ebenfalls einen Gastauftritt im Musikvideo „Just Like Fire“ hatte. Zusammen mit ihrer Tochter nahm die Sängerin 2018 „A Million Dreams“ als Cover zum Filmhit „Greatest Showman“ auf sowie „Cover Me In Sunshine“ in 2021. Ihr gemeinsamer Sohn Jameson Moon Hart kam 2016 zur Welt. Den 2021 veröffentlichten Song „All I Know So Far“ widmet die Sängerin Willow und Jameson und bezeichnet das Lied als öffentlichen Brief mit Ratschlägen und Wünschen an das Leben ihrer Kinder. Im dazugehörigen Musikvideo spielen ihre Kinder sowie ihr Ehemann ebenfalls eine wichtige Rolle – zudem gibt es einen Gastauftritt der Sängerin Cher. Es folgt eine gleichnamige Dokumentation, welche P!NK und ihre Familie backstage während des Tourlebens begleitet und die Sängerin abseits des Rampenlichts zeigt mit allen Höhen und Tiefen ihrer Berühmtheit.

P!nk engagiert sich neben der Musikkarriere für UNICEF, Save the Children, No Kid Hungry sowie für die Tierschutzorganisation PETA.

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