Zendaya: Wenn ich groß bin, möchte ich Anwältin werden

Zendaya: Wenn ich groß bin, möchte ich Anwältin werden
Zendaya würde gerne mehr über Verträge wissen © FayesVision/WENN.com, WENN

Schauspielerin Zendaya sieht viele Vorteile darin, Jura zu studieren – sie würde dann zum Beispiel ihre eigenen Verträge verstehen.

Zendaya (23) hat sich in nur wenigen Jahren zu einem der erfolgreichsten Jungstars in Hollywood entwickelt, spielte in 'Spider-Man' und 'The Greatest Showman' mit und kann sich vor Aufträgen als Darstellerin und Musikerin kaum retten. Doch zum Leben eines Hollywoodstars gehört es auch, Verträge zu lesen und zu unterschreiben. Das macht nicht immer Spaß. Eigentlich nie.

Zendaya ist wissensdurstig

Auch, weil Zendaya meist nicht versteht, was ihr im Klein- oder Großgedruckten auferlegt wird. Ohne ein tiefgreifendes Verständnis sei es auch nur schwer möglich, die ungleiche Bezahlung zwischen Männern und Frauen in Hollywood anzugehen. Das sei für sie die größte Motivation, sich zu bilden, wie Zendaya im 'Allure'-Interview erklärte: "Ich habe einfach nicht genügend Informationen. Ich habe erst vor kurzem angefangen, meine eigenen Verträge zu lesen, ich weiß also nichts. Ich muss einfach aufmerksamer sein und mehr wissen, um verstehen zu können, worum es im Kern überhaupt geht und wie man Probleme angehen kann. Es geht darum, Verantwortung zu übernehmen."

Mehr Chancen für alle

Da gebe es nur eine Lösung: an die Uni zu gehen und sich weiterzubilden. Doch Zendaya sieht da ein grundlegendes Problem: Die Zeit fehlt. "Ich würde Jura studieren; nicht um als Anwältin zu arbeiten, sondern einfach nur, um meine eigenen Verträge verstehen zu können." Wichtig sei ihr dabei, in der den Wandel für mehr Gleichberechtigung in der Unterhaltungsbranche zu unterstützen – Gleichberechtigung für Menschen jeder Herkunft. Die Schauspielerin weiß wovon sie spricht, ihr Vater ist Afro-Amerikaner und ihre Mutter deutscher Herkunft. Abschließend erklärt Zendaya: "Es ist wichtig, dass Kreative von jeder Herkunft ihre Plattform nutzen, um Platz für andere Menschen zu schaffen."

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