YouTube-Star Myka Stauffer gab Adoptivsohn zurück: Jetzt meldet sie sich selbst zu Wort

Myka Stauffer
Myka Stauffer mit ihrem Mann, vier gemeinsamen Kindern und Adoptivsohn Huxley. © Instagram

YouTube-Star Myka Stauffer ordnet Adoptions-Skandal ein

Vor einigen Wochen hatte die Nachricht, dass Youtuberin Myka Stauffer ihren vierjährigen Adoptivsohn Huxley nach einiger Zeit in der Familie wieder abgegeben hat, große Wellen geschlagen. Grund für ihre Entscheidung: Huxley leidet an Autismus, eine Krankheit, die besondere Bedürfnisse mit sich bringt und denen Myka und ihre Familie, wie sie damals erklärten, nicht gerecht werden konnten. Werbepartner hatten sich von der vierfachen Mutter abgewendet und auch die Polizei hatte Ermittlungen aufgenommen. Myka selbst hatte sich zu dem Shitstorm nicht geäußert. Bis jetzt! 

„Ich war bereit, jedes Kind, was mich braucht, mit nach Hause zu nehmen“

Auf Instagram hat die 32-Jährige jetzt ein bewegendes Statement veröffentlicht und bricht damit ihr langes Schweigen. Der letzte Post war vor etwa einem Monat erschienen. Zu aller erst entschuldigt sie sich für den Wirbel, den die Geschichte verursacht habe. „Unsere Entscheidung hat so vielen Menschen das Herz gebrochen und es tut mir leid, dass ich so viele Mütter, die zu mir aufgesehen haben, enttäuscht habe“, schreibt sie. Heute sei ihr klar, dass sie zu naiv an die Adoption heran gegangen sei und „mehr Training“ gebraucht hätte, um bestmöglich auf den Prozess vorbereitet gewesen zu sein. 

Auch gegenüber dem kleinen Huxley plagen die 32-Jährige Schuldgefühle. „Ich weiß das, auch wenn er in seinem neuen Zuhause glücklicher ist und es ihm besser geht, es trotzdem ein traumatisches Erlebnis für ihn war und es tut mir leid. Kein Adoptivkind sollte ein weiteres Trauma erleben müssen. Ich wollte so dringend helfen, dass ich bereit war, jedes Kind, was mich braucht, mit nach Hause zu nehmen.“

Myka Stauffer räumt mit Gerüchten auf

Auch auf kursierende Gerüchte geht die vierfache Mutter ein. Ihre Familie habe Huxley nicht adoptiert, um Geld mit ihm zu verdienen, macht sie etwa deutlich. Alles, was sie mit seinen Youtube-Auftritten verdient hätten, sei in seine Pflege geflossen. Außerdem würde nicht polizeilich gegen die Familie ermittelt. 

Zum Schluss hat Myka noch eine wichtige Botschaft für die Fans. „Mütter brauchen einen sicheren Ort, wo sie um Hilfe fragen können, wenn sie sie brauchen. Wo keine Fragen gestellt werden.“