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William, Kate, Meghan & Co.: Die Highlights des royalen Jahres 2017

William und Kate in Deutschland - ein unvergessener royaler Besuch

Wenn ich auf das royale Jahr 2017 zurückblicke, habe ich ein ganz bestimmtes Bild und einen ganz markanten Sound im Kopf. Beide stammen vom Familienbesuch von William und Kate in Deutschland vom 19. Juli. Das Bild ist der kleine George, der sich bei der Ankunft der Brit-Royals in Berlin quengelnd an Papa schmiegt, weil er viel lieber weitergeschlafen hätte, als jetzt über das Rollfeld in Tegel zu laufen. 

 Der britische Prinz William und seine Frau Herzogin Kate gehen am 21.07.2017 mit ihren Kindern George und Charlotte vor dem Abflug zu einem Flugzeug in Hamburg-Finkenwerder.
Prinz William und Herzogin Catherine mit Kindern in Hamburg. © dpa, Christian Charisius, nic sab

Der Sound, an den ich mich so gerne zurückerinnere, ist ein kollektives "Whow" der vielen Besucher, als 'WilKat' später am Brandenburger Tor das Bad in der Menge genossen. Spätestens da war klar: Dieser dreitägige Staatsbesuch, der William und Kate auch nach Heidelberg und Hamburg führen sollte, würde ein royaler Triumphzug werden; einer, der trotz Brexit-Entscheidung in London die engen Beziehungen zwischen Großbritannien und Deutschland weiter festigen würde.

Prinz William ist in diesem Jahr für mich zum legitimen Königsanwärter aufgestiegen. Die freundliche Energie, die ich bei seinem Besuch in Düsseldorf vor einem Jahr hautnah erleben durfte, ist einzigartig. Genau wie seine Mutter Diana gibt er den Menschen das Gefühl, dass er heute nur deswegen aufgestanden ist, um jedem Einzelnen, der ihm gegenübersteht, sein ganz persönliches Lächeln, seinen festen Händedruck und seinen kurzen Moment zu schenken. Das ist großes royales Kino!

Auch wie er und sein Bruder Harry mit den schmerzlichen Erinnerungen am 20. Todestag von Prinzessin Diana umgegangen sind, war königlich. Es gab nur einen Termin im Garten des Kensington Palastes, an dem die jungen Männer in Begleitung von Herzogin Catherine – im strömenden Regen – der Königin der Herzen würdevoll gedachten. Und es gab zwei ausgewählte Interviews der Prinzen, in denen sie ihre verstorbene Mutter und deren Werke würdigten und versprachen, in Dianas Sinne ihren eigenen royalen Weg weiter gehen zu wollen.

"Ich wünschte, meine Mutter hätte Tränen der Freude in den Augen, wenn sie auf uns herabblickt und sieht, was wir hier tun", sagte Prinz Harry bei 'ABC'. Dann würde sie auch sehen, wie glücklich ihr Jüngster in diesem Jahr war, als er seine große Liebe Meghan Markle zum ersten Mal offiziell in der Öffentlichkeit präsentierte. Cool in zerrissener Jeans bei den Invictus Games in Toronto wirkte die US-Schauspielerin wie die perfekte Ergänzung, wie der Ruhepol des viele Jahre so rastlosen Prinzen.

Der britische Prinz Harry und die US-amerikanische Schauspielerin Meghan Markle, aufgenommen am 27.11.2017 in London.
Prinz Harry und Meghan Markle haben sich 2017 verlobt. © dpa, Dominic Lipinski, lis abl sab

Meghan Markle und Harry, das ist eine Liebe mit Segen der Queen, die ebenfalls erst vor ein paar Wochen allen Grund zum Feiern hatte. Seit 70 Jahren ist die großartige Monarchin nun schon mit dem schrägen Prinzen Philip verheiratet, mit dem Mann also, den Elisabeth II als "My Rock", meinen Fels in der Brandung bezeichnet hat. Der Herzog von Edinburgh hat sich in diesem Jahr zu einem Schritt entscheiden, der allergrößten Respekt verdient: Er ist offiziell mit 96 Jahren in royale Rente gegangen. Ich wünsche ihm und der Queen von ganzem Herzen noch viele gemeinsame Jahre.

Die Zukunft der britischen Royals ist zwar mit William und Kate und den bald drei Kindern gesichert, modern aufgestellt und mit ganz viel Liebe untermauert, doch die Regentschaft der 91-jährigen dienstältesten Monarchin der Welt wird nicht ewig dauern. Das weiß die Queen und das wissen ihre Kinder und auch ihre Enkel bei ihrem ganz privaten Rückblick auf 2017 und dem Ausblick auf das neue royale Jahr.

Mit royalen Grüßen                                                               

Michael Begasse