Wie Natascha Ochsenknecht: Diese Promis machen sich nicht aus Spaß nackig

Sara Kulka, Sophia Thomalla, Lena Meyer-Landrut und Cheyenne Ochsenknecht
Zeigten sich alle für eine ernste Botschaft nackt: Sara Kulka, Sophia Thomalla, Lena Meyer-Landrut und Cheyenne Ochsenknecht © ddp images, imago, Kulka: imago/Christian Schroedter; Thomalla, Meyer-Landrut & Ochsenknecht: ddp

Immer wieder ziehen Stars mit nackter Haut Aufmerksamkeit auf sich und ihre Anliegen

Natascha Ochenknecht teilt bei Instagram ein Nacktfoto mit Corona-Botschaft. Die Idee, viel Haut mit einer ernsten Botschaft zu verbinden, ist aber nicht neu. Viele Prominente machten so schon auf die verschiedensten Anliegen aufmerksam. Von Bodyshaming über Brustkrebs bis hin zu Hate-Speech im Netz. Auch die Tochter der 55-Jährigen zog schon blank. Wir zeigen, welche Promis sich außerdem schon sinnvoll ausgezogen haben. 

Wie die Mutter, so die Tochter...

Vielleicht war ihre Tochter Cheyenne ja ein bisschen Vorbild für NataschaDie 19-Jährige hat nämlich auch schon splitterfasernackt auf Instagram posiert. Auch nicht einfach nur so, sondern mit Botschaft. "Wir scheinen mit Gewalt einverstanden zu sein, aber bei Nacktheit rennen wir um die Wette, um zu kritisieren und zu zensieren", schreibt sie dazu auf Englisch, und wehrt sich so gegen Hasskommentare

Sara Kulka macht anderen Mamas Mut

Auch Model Sara Kulka ist zweifache Mutter. In einem langen Statement auf Instagram wehrt sie sich - gepaart mit einem sexy Foto - gegen Anfeindungen im Netz, die sich über die Art mockieren, wie sich das Model öffentlich präsentiert. Sie schreibt: "Ich bin glücklich verheiratet und habe zwei wundervolle Kinder, aber bedeutet das auch automatisch, ich darf nicht mehr über mich und über meinen Körper entscheiden und muss das anziehen und mich so präsentieren, wie es die Gesellschaft von einer verheirateten Mutter erwartet?"

Damit setzt Kulka ein klares Statement für die Selbstbestimmung - Frauenpower! Und macht anderen Mamas und Ehefrauen damit sicherlich Mut. 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

"Als Mutter muss man sich doch nicht so zeigen!" "Was sagt dein Mann dazu, dass du dich so präsentierst?!" Ich bin glücklich verheiratet und habe zwei wundervolle Kinder, aber bedeutet das auch automatisch, ich darf nicht mehr über mich und über meinen Körper entscheiden und muss das anziehen und mich so präsentieren, wie es die Gesellschaft von einer verheirateten Mutter erwartet? Bedeutet es ich muss auf meinen Mann hören, der mir sagen soll, wie ich mich zu zeigen habe? Bedeutet es, wenn ich sexy bin, dass ich auch automatisch ein schlechtes Vorbild für meine Kinder bin? Ja, ich bin eine Ehefrau von einem Mann, von einem Mann dessen Meinung ich wichtig finde, aber auch von einem Mann der mir nie vorschreiben würde, wie ich mich zu benehmen habe. Ein Mann, der hinter mir steht, der mich liebt und mir vertraut welche Entscheidungen treffe und auch wenn es meine Entscheidung ist, mich vor tausenden Menschen nackt zu zeigen, dann ist er stolz auf mich. Nein, nicht weil ich nackt bin, sondern weil ich die Entscheidung eigenständig getroffen habe, mich nackt zu zeigen. Und ja, ich bin Mutter und möchte meinen Töchtern auch ein Vorbild sein, aber bin ich ein Vorbild, wenn ich mich nicht mehr so zeige wie ich es möchte? Bin ich ein Vorbild, wenn ich nicht mehr sexy bin nur um dem Bild der Gesellschaft als Mutter gerecht zu werden? Oder bin ich nicht eher ein Vorbild, wenn ich meinen Kindern vorlebe, dass egal was sie im Leben machen, sie nur sich selber gefallen müssen und selbstbestimmt über sich und ihren Körper entscheiden können? #frau #selbstbestimmt #meinkörpermeineentscheidung #wasdarfeinemutter #eherfrau #emanzipation

Ein Beitrag geteilt von Sara Kulka (@sarakulka_) am

Grass gegen Hass: Christina setzt mit Nacktbild starkes Statment

"Bachelor in Paradise"-Teilnehmerin Christina Grass nutzte ihre Nacktheit ebenfalls für die Message. Während ihr Freund Marco Cerullo im Dschungelcamp saß, machte sich die 31-Jährige mit einem aussagekräftigen Foto gegen Mobbing und Hass im Internet stark: Ihr Körper beschrieben mit Beleidigungen, die sie im Netz gesehen hatte, gegen sich oder andere.  

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

𝔸𝕟𝕫𝕖𝕚𝕘𝕖 [wegen Verlinkung] Was würde passieren, wenn die gesagten Worte auf unserem Körper erscheinen würden?! Hat sich da mal jemand Gedanken drüber gemacht? Der Grund für meinen jetzigen Post, sind meine Beobachtungen aus den letzten Monaten und vor allem die gesagten Worte, auch über die Leute im Dschungel. Ich kann einfach nicht verstehen was mit der Welt da draußen los ist. Warum gibt es so viel Hass und Mobbing?! Sich hinter seinem Handy zu verstecken und böse Sachen zu schreiben ist immer leicht, was es aber mit der Psyche von den anderen macht, ist glaube ich den meisten nicht bewusst. Schubladendenken macht jeder von uns und auch ich habe mich schon dabei erwischt wie ich jemanden, den ich nicht kannte, in eine komplett falsche Schublade gesteckt habe, aber man lernt daraus und heute versuche ich mir immer mein eigenes Bild zu machen. Klar, anhand von Worten, die fallen bildet man sich eine Meinung, doch in so einer Situation kommt es immer darauf an, was sagt der Andere gerade. Auf gesagte Worte folgt eine Reaktion, was bis zu dem Zeitpunkt auch noch völlig normal und legitim ist, aber welche Worte man wählt, liegt ganz in unserer Hand. Ehrlich und direkt bin ich auch immer und selbst dann fällt mal ein Wort, das ich nicht sagen wollte, aber respektlos bin ich nicht!!! Es gab einige Situationen in meinem leben, in denen ich auch sehr mit zu kämpfen hatte, trotzdem habe ich immer versucht aus jeder Situation auch etwas positives zu ziehen und was fürs Leben zu lernen. Kein Mensch ist perfekt und wir machen alle Fehler. Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, bieten natürlich immer eine große Angriffsfläche, trotzdem ist das kein Grund jemanden fertig zu machen. Egal ob beim Bachelor, Dschungelcamp und was es nicht noch so alles für Tv- Shows gibt. Reißt euch gefälligst am Riemen und äußert euch konstruktiv und wenn es doch passieren sollte, dass man man Blödsinn erzählt, habt gefälligst den A.... in der Hose euch dafür zu entschuldigen. Ich bitte euch, denkt immer daran respektvoll mit euren Mitmenschen umzugehen 😘❤ #stopptmobbing #nohate #loveyourself Foto: @dominik_lange_photography H&M: @juelss_mua_

Ein Beitrag geteilt von 𝓒𝓱𝓻𝓲𝓼𝓽𝓲𝓷𝓪 𝓖𝓻𝓪𝓼𝓼 (@christina_grass_) am

Sophia Thomalla gewohnt provokant - aber mit ernsten Gedanken

"Hier ein kleiner Einblick in mein Leben für die Männer hier bei Instagram, deren Horizont nicht weiter reicht als bis zur Küche." Mit diesen Worten beginnt Sophia Thomalla ihr Instagram-Statement und macht damit mehr als deutlich - keiner braucht blöde Macho-Sprüche. Und sie unterstreicht das mit einem gekonnt provokanten Bild.  

Youtuberin fordert mehr Respekt für Frauen

Youtuberin Shirin David sitzt nackt in einer Glaskugel. Darüber prangt der Schriftzug "Supersize". Das Foto ist nicht nur ihr Album-Cover, sondern sendet auch noch eine wichtige Botschaft. Mit einem langen Statement über den Respekt für und vor Frauen. Sie schreibt unter anderem "Ich werde verurteilt, weil ich meinen Körper gerne und stolz präsentiere". Außerdem fordert sie uns alle auf: "Nutzt eure Stimmen für relevante Themen". 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Der Respekt vor Frauen und ihren Entscheidungen ist so tief in mir verwurzelt, dass er für mich eine Selbstverständlichkeit ist und nicht etwas, das wie eine Werbung mit dem Hashtag #Frauenpower gekennzeichnet werden muss. Es trifft mich immer wieder unerwartet, wenn ich einen reißerischen Artikel über meinen angeblichen Anti-Feminismus lesen muss. Wir sind zwar im Jahre 2019, aber es scheint, dass viele Menschen immer noch davon schockiert sind, dass eine Frau unter ihren Kleidern nackt ist. Ich werde verurteilt, weil ich meinen Körper gerne und stolz präsentiere. Ich möchte mich hier direkt an die Verurteilenden wenden und fragen: Ist das Recht den eigenen Körper so präsentieren zu dürfen wie man es möchte nicht einer der Aspekte, für den zahllose Generationen von Frauen gekämpft haben? Würdet ihr mich immer noch als Sexistin beschimpfen, wenn ich mir mit Edding „Fuck the government“ auf meine nackten Brüste schreiben würde? Wahrscheinlich nicht, denn dann wäre die Message offensichtlich: Ich möchte, dass meine Nacktheit genauso gesellschaftlich akzeptiert wird wie die der Männer. Ich habe nie und werde nie andere Frauen dafür kritisieren wie sie sich kleiden. Vor allem nicht um Aufmerksamkeit zu bekommen und erst recht nicht für Promo-Zwecke. Ich respektiere, wenn Frauen sich, weil sie stolz auf ihre Körper sind, bedeckt kleiden. Ich respektiere, wenn Frauen sich aus völlig anderen Gründen bedeckt kleiden. Aber ebenso respektiere ich, wenn Frauen sich nur im Tanga zeigen, wenn es das ist womit sie sich wohlfühlen. Ich bringe jedem Journalisten, der objektiv einen kritischen Artikel über mich schreibt Respekt entgegen. Aber wenn ich einen Artikel lese, in dem Zitate entkontextualisiert, Frauen gegeneinander aufgehetzt und ich als Anti-Emanze dargestellt werde, dann kann ich nur noch sagen, dass euch nicht nur eure Kugelschreiber, sondern auch das Recht jegliche Schreibprogramme verwenden zu dürfen entzogen werden sollte. Nutzt eure Stimmen für relevante Themen. Kriege. Armut. Naturkatastrophen. Aber ich kann es schon verstehen. Die Stichworte „Shirin David nackt“ werden halt besser als „Der Amazonas brennt- wir werden alle sterben“ geklickt. #SUPERSIZE

Ein Beitrag geteilt von Shirin David (@shirindavid) am

Serena Williams macht mit Nackt-Video auf Brustkrebs aufmerksam

Für Furore sorgte auch der Nackt-Beitrag von Tennis-Star Serena Williams: Sie singt in einem Video den Song "I touch myself". Im Verlauf des Videos sieht man immer mehr von Serenas nacktem Oberkörper. Passend zum Song berührt sie sich dabei selbst, hält ihre Hände vor ihre Brüste. Eine schlau und mutig verpackte Werbung für die Wichtigkeit der Brustkrebsvorsorge ist das von der Tenniskanone und so zeigt sie auch gleich noch, wie sich Frauen selbst abtasten können, um frühzeitig mögliche Knoten zu erkennen.