Hollywood Blog by Jessica Mazur

Wegen ständiger Angst: Kim Kardashian baut sich einen 'Panic Room'

Kim Kardashian
Kim Kardashian baut sich ihren eigenen 'Billionair's Bunker'. © Corbis via Getty Images, Stephane Cardinale - Corbis, sc

Übertreibt es Kim Kardashian nun komplett?

Kim Kardashian wird noch immer von Angst- und Panikattacken geplagt. Jetzt soll ein Panic Room Abhilfe schaffen. Der scheint aber mehr Ähnlichkeit mit der Präsidentensuite als mit einem Bunker zu haben ...

Kim Kardashian.
Seit ihrem Raubüberfall zieht sich Kim Kardashian immer mehr zurück - aus Angst. © GC Images, James Devaney, jd

Sie wurde nachts von bewaffneten Männern aus dem Bett gezerrt, gefesselt, geknebelt und hatte fast eine Stunde lang Todesangst. Nachdem der Concierge aus Kim Kardashians Hotel neue Details verriet, wird immer deutlicher, welche Horrornacht die Reality Queen vor wenigen Wochen erlebte. Die Konsequenz daraus: Ihr Leben soll sicherer und weniger 'öffentlich' werden. Die Anzahl der Bodyguards der Familie wurde aufgestockt, Social-Media-Einträge eingestellt und öffentliche Auftritte bis auf Weiteres gestrichen. Und nun geht Kim noch einen Schritt weiter. US-Medienberichten zufolge lässt sie sich in ihre L.A. Mansion einen 'Safe Room' einbauen. Und liegt damit auch noch voll im Trend!

Safe Room, Panic Room, Billionair's Bunker... Für die im eigenen Haus versteckten und einbruchsicheren Räume gibt es in L.A. inzwischen viele Bezeichnungen. Was nicht zuletzt daran liegt, dass die Dinger hier immer beliebter werden. Erst im September berichtete der 'Hollywood Reporter', dass Safe Rooms bei den Schönen und Steinreichen der Stadt inzwischen mit ganz oben auf der Liste der "important luxury items" bei Immobilienkäufen stehen. Zum einen der zusätzlichen Sicherheit wegen, zum anderen aber auch, weil's einfach "schick" ist in den Kreisen. Denn mit dem kleinen, grauen Bunker aus Jodie Fosters 'Panic Room', der bis auf ein paar Überwachungskameras leer und kahl war, haben die Safe Rooms in den Mega Mansions von Los Angeles mal so gar nichts gemein. Im Gegenteil. Wie Peter Maurice, Chef von 'Rodeo Realty' in Beverly Hills verriet, lautet auch bei den geheimen Rückzugsorten die Devise: "Money is not an Issue" - Geld spielt keine Rolle.

So findet man in den Millionenbutzen in Beverly Hills und Bel Air - versteckt hinter Spiegeln oder Bücherregalen - Räume, die eher an die Präsidentensuite erinnern als an einen Sicherheitstrakt. Luxus-King-Size-Betten, Fernseher, Marmorbäder, Wein- und Schampusvorräte... alles vorhanden. Frei nach dem Motto: Safetey First, aber Luxus gleich danach. Man will ja schließlich auf nichts verzichten, so lange man sich versteckt ...

Wie genau Kim Kardashian ihren Safe Room gestalten wird, ist nicht bekannt. Schließlich postet sie ja nicht mehr alle zwei Sekunden Updates aus ihrem Leben. Aber die Presse will erfahren haben, dass Kim und Kanye rund 100.000 Dollar für den neuen Sicherheitstrakt ausgeben und bereits mit den Umbauarbeiten begonnen haben.

Fest steht schon jetzt: Mit ihrem neuen einbruchsicheren Raum, dem angeblich auch Feuer und Erdbeben nichts anhaben können, befindet sich Kim in bester Gesellschaft. Andere Promis, von denen bekannt ist, dass sie sich ebenfalls einen Panic Room zugelegt haben, sind laut 'Hollywood Reporter' die Beckhams, Lady Gaga und Gwyneth Paltrow. Und das Napa Valley Anwesen, in dem Robin Williams vor seinem Tod lebte, verfügt sogar gleich über drei Panikräume. 

Ein Bunker für den Seelenfrieden. Naja, wenn's funktioniert, warum nicht...?

Viele Grüße aus Lalaland sendet Jessica Mazur.


Jessica Mazur