Wegen Saudi-Arabien: Emily Ratajowski kritisiert ihre Kollegen scharf

Wegen Saudi-Arabien: Emily Ratajowski kritisiert ihre Kollegen scharf
Emily Ratajowski nimmt kein Geld von Saudi-Arabien © Faye's Vision/Cover Images, WENN

Model Emily Ratajkowski ist erzürnt, dass einige ihrer KollegInnen sich von der saudi-arabischen Regierung haben einladen lassen. Das Regime dürfe nicht unterstützt werden.

Emily Ratajkowski (28) hält mit ihrer Meinung bekanntlich nie hinterm Berg. Das ist auch jetzt nicht anders, als sich die erfolgreiche Influencerin und Schauspielerin über all jene Kollegen beschwert, die sich nach Saudi-Arabien einladen ließen. In der Hauptstadt Riyadh findet nämlich das MDL Beast Festival statt, dessen Highlights Auftritte von Winnie Harlow, Alessandra Ambrosio, Stella Maxwell, Armie Hammer, Ryan Philippe, Sofia Richie und Scott Disick sind.

Für Geld alles machen

Angeblich soll die saudi-arabische Regierung jegliche Kosten für die Stars übernehmen, um den Ruf des Landes international zu verbessern und den Tourismus voranzutreiben. Nichtsdestotrotz werden in Saudi-Arabien noch immer Menschenrechte verletzt. Sofia Richie etwa veröffentlichte ein Bild von sich im Ritz-Carlton auf Instagram – dem selben Hotel, indem der Kronprinz Mohammed bin Salman eine ganze Reihe von prominenten Menschen festgehalten hatte unter dem Vorwurf, sie hätten sich der Korruption schuldig gemacht.

Emily Ratajkowski sieht es nicht ein

Dass sich einige Kollegen vom Kronprinzen – beziehungsweise von dessen Geld – haben verführen lassen, stößt Emily Ratajowski sauer auf, wie sie in einem Statement erklärte: "Es ist mir sehr wichtig, meine Unterstützung für Frauenrechte, die LGBTQ-Gemeinde, die freie Meinungsäußerung und die Pressefreiheit deutlich zu machen. Ich hoffe, dass damit den Ungerechtigkeiten mehr Aufmerksamkeit zuteil wird, die dort passieren." Auch Model Teddy Qunlivan schlug in die selbe Kerbe: "Als eine LGBTQ+-Aktivistin, eine Unterstützerin von Menschenrechten und Gleichberechtigung, halte ich es für wichtig, dieses Problem direkt anzusprechen. Wir alle müssen uns bewusst sein, was wir unterstützen und wem wir eine Plattform geben."

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