Wegen Depressionen: TV-Star Martin Kesici hat sich in klinische Behandlung gegeben

In Behandlung: Martin Kesici leidet an Depressionen
Martin Kesici auf einem Event in Dortmund © Markus Wissmann / Shutterstock.com, SpotOn

"Die Krankheit ist so tückisch"

Martin Kesici (45) leidet seit längerem an Depressionen. Das erzählt der deutsche Rockmusiker, der unter anderem für seinen Hit "Angel of Berlin" bekannt ist, nun in einem Telefoninterview mit "RTL.de". "Ich bin jetzt seit vier Wochen in Behandlung", erklärt Kesici, der sich selbst in eine Nervenklinik eingewiesen habe.

Kesici, der 2003 auch in der Musikategorie die Castingshow "Star Search" gewonnen hat, habe sich in den vergangenen Jahren antriebslos gefühlt. So erzählt er weiter: "Ich habe nur noch rumgelegen, worunter auch meine Musik sehr gelitten hat. Es ging stetig bergab."

Ende 2017 habe er zudem einen Bandscheibenvorfall erlitten, "der mit starken Schmerzen verbunden war. Und dann habe ich mir Ende letzten Jahres bei den 'ProSieben Wintergames' auch noch einen Schulterbruch zugezogen." Beide Verletzungen hätten "zusätzlich auf meine Stimmung gedrückt". Er sei irgendwann einfach nicht mehr auf die Beine gekommen.

Er warnt vor der Krankheit

Gleichzeitig warnt Kesici in dem Gespräch: Er bezeichnet Depressionen als "eine Volkskrankheit und zwar eine sehr gefährliche". Depressionen seien "so tückisch, weil deine Mitmenschen oftmals gar nicht bemerken, dass du daran leidest. Du kannst in einem Moment lachen und gut drauf sein. Und dann hast du ganz plötzlich wieder eine depressive Phase." Kesici mache seine Erkrankung öffentlich, um die Menschen "darauf aufmerksam zu machen."

Am heutigen Dienstagabend geht übrigens "Get the F*ck out of my House" in seine zweite Staffel. Ab 20:15 Uhr ist auch Kesici in der neuen Season der ProSieben-Show zu sehen. Die Dreharbeiten seien jedoch abgeschlossen worden, "bevor ich in die Klinik gegangen bin", wie er weiter erzählt.

Hilfe bei Depressionen bietet die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Rufnummer: 0800/111 0 111

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