Vorbereitung auf „Die Agentin“: Diane Kruger ging mit falschem Pass durch die Kontrolle

Diane Kruger ist bereit für den Geheimdienst
Diane Kruger kennt sich aus mit lebensgefährlichen Situationen © FayesVision/WENN.com, WENN

Schauspielerin Diane Kruger wäre eine ausgezeichnete Geheimagentin für den Mossad, wie sie im Zuge der Vorbereitungen für ihren neuen Film feststellen musste

Diane Kruger (42, 'Troja') war im Rahmen der diesjährigen Berlinale in 'Die Agentin' zu sehen, ihrem neuen Film, in dem sie an der Seite von Martin Freeman (47, 'Sherlock') spielt. Sie mimt darin eine Britin namens Rachel, die vom israelischen Geheimdienst Mossad als Undercover-Agentin rekrutiert wird und im Iran Spionage betreiben muss. Um ihre Rolle glaubwürdig verkörpern zu können, musste Diane vorab eine Reihe anspruchsvoller Aufgaben erfüllen.

Noch immer am Leben

Wie sie im Gespräch gegenüber 'iNews' verrät, musste die blonde Schönheit unter anderem mit einem gefälschten Ausweis durch die Immigrationskontrolle am israelischen Flughafen – für einen Mossad-Agenten ist das schließlich nichts Ungewöhnliches, und Diane sollte ein Gefühl für derartige Situationen bekommen. Doch wie hat sie sich dabei tatsächlich gefühlt? Diane: "Was mir wirklich am meisten bei der Vorbereitung auf den Film geholfen hat war, dass ich mit einem falschen Pass durch die Kontrolle gehen musste – das hat zumindest mein Herz zum Schlagen gebracht. Es hat geholfen, Dinge einzuordnen. Was würde ich fühlen, wenn ich jetzt durch den Iran reisen müsste und sie würden herausfinden, dass ich Israeli bin? Oh mein Gott! Ich wäre definitiv tot!"

Mal was Neues wagen

Diane hatte Glück: Die Beamten haben sie trotz gefälschtem Pass einfach durchgelassen. Das war aber nicht ihre einzige Aufgabe. Auch musste sie eine bestimmte Person auf den ersten Blick als Zielperson enttarnen. Tatsächlich hätte Diane gar nicht gedacht, diese Vorbereitungen so sehr zu genießen. Zwar habe sie bereits als Heranwachsende davon geträumt, in James-Bind-Filmen mitzuspielen, doch einmal als Mossad-Spionin vor der Kamera zu stehen sei ihr nie in den Sinn gekommen. Die aufwändigen Vorbereitungen haben dem Film scheinbar aber nicht viel geholfen. Von der Kritik wurde der Streifen auf der Berlinale verrissen, ein bundesweiter Kinostart ist noch nicht angekündigt. Ein Verleih steht auch noch nicht fest.

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