Viola Davis: So bewegend war ihre Oscar-Rede

Viola Davis rührt mit ihrer Oscar-Rede zu Tränen
Viola Davis mit ihrem Oscar als "Beste Nebendarstellerin" © imago/UPI Photo, SpotOn
Anzeige:

Mahershala Ali gewinnt auch

Gleich die erste Kategorie des Abends hat für weltweite Gänsehaut gesorgt. Vorjahres-Siegerin Alicia Vikander präsentierte den Oscar für den besten Nebendarsteller, der mit Namen wie Michael Shannon ("Nocturnal Animals"), Jeff Bridges ("Hell Or High Water") oder Dev Patel ("Lion") hochklassig besetzt war. Sogar der junge Lucas Hedges mit seiner Rolle in "Manchester by the Sea" durfte sich Außenseiter-Chancen ausrechnen.

Doch ein anderer Mime galt als Favorit und wurde dieser Rolle auch gerecht: Mahershala Ali durfte mit Tränen in den Augen den verdienten Lohn für seine eindringliche Darbietung in "Moonlight" als Drogendealer mit großem Herzen einfahren. Dabei teilte er dem begeisterten Star-Publikum auch gleich noch mit, dass er vor kurzem Vater geworden ist. Ein doppelter Gewinner also!

Viola Davis findet eindrucksvolle Worte

Bei den Damen in dieser Kategorie hatte der letztjährige Nebendarsteller-Gewinner Mark Rylance die Ehre, den Oscar zu überreichen. Viola Davis ging als Favoritin ins Rennen für ihre Darbietung in "Fences". Und konnte sich gegen die in diesem Jahr schier unglaublich große Konkurrenz in Person von Naomi Harris ("Moonlight"), Nicole Kidman ("Lion"), Octavia Spencer ("Hidden Figures") und Michelle Williams ("Manchester by the Sea") durchsetzen.

Mit ihrer tränenreichen wie eindringlichen Rede sorgte sie auch im Publikum für glitzernde Augen, allen voran bei ihrem "Captain, oh Captain", Denzel Washington. Der Regisseur und männliche Hauptdarsteller von "Fences" habe alles aus ihr herausholen können. Ihre Ansprache war derart rührend, dass selbst die gefürchtete Rausschmeißer-Musik trotz überlanger Rede sich nicht traute, einzusetzen.

spot on news