Verona und Franjo Pooth lassen es sich gut gehen - Gläubiger bleiben auf 17 Millionen Euro sitzen

Die Feierbilder von Ibiza kommen nicht bei allen gut an

17 Millionen Euro! Auf dieser Summe bleiben die Gläubiger von Franjo Pooth sitzen. Das Amtsgericht Düsseldorf hat die Akte um seine Pleitefirma 'Maxfield' geschlossen. Während sich die 400 Betroffenen ärgern, feiern die Pooths auf Ibiza. 

Raus aus den Schulden

Es ist eine bizarre Situation: Verona und Franjo Pooth feiern den sechsten Geburtstag von Söhnchen Rocco – natürlich standesgemäß nobel unter der Sonne Ibizas. Währenddessen bleiben die Gläubiger von Franjos insolventer mp3-Firma 'Maxfield' auf dem Geld sitzen, das er ihnen eigentlich noch schuldet. 

Des einen Freud ist des anderen Leid

Das Amtsgericht Düsseldorf hat jetzt entschieden, dass das Insolvenzverfahren von 'Maxfield' abgeschlossen ist. Die Rechnung fällt dabei ganz zu Gunsten von Franjo aus: Mit fast 20 Millionen stand er bei insgesamt 400 Gläubigern in der Kreide. Etwas über zwei Millionen konnte der Insolvenzverwalter bei ihm noch sicherstellen. Die werden jetzt auf die Gläubiger aufgeteilt. Die restlichen etwa 17 Millionen: einfach futsch!

"Ich halte zu Franjo"

2008 hatte Franjo Pooth Insolvenz für seine mp3-Firma 'Maxfield' angemeldet - anschließend verurteilte ihn ein Gericht wegen Bestechung und Insolvenzverschleppung. Verona Pooth hatte damit nachweislich nichts zu tun. Doch die 49-Jährige stellte gleich am Anfang der Pleite klar, dass sie zu ihrem Mann halten wird – egal was kommt. Zum Ende des Insolvenzverfahrens haben sich die Pooths bisher noch nicht geäußert. Was allerdings die Gläubiger – wie Moderator Mola Adebisi – zu der Tatsache sagen, dass sie jetzt auf viel Geld sitzen bleiben, das sehen Sie in unserem Video.