'Valerian - Die Stadt der tausend Planeten': Faszinierende Welt mit Cara Delevingne

2,5 von 5 Punkten

Cara Delevingne ist hübsch anzuschauen, ob nun als Schauspielerin oder eben als Model. Mit 'Valerian – Die Stadt der tausend Planeten' kehrt sie nun auf die Leinwand zurück und überzeugt, wenn auch nicht ausschließlich, durch schauspielerisches Talent.

Von Celina Euchner

In einer abgedrehten Welt des 28. Jahrhunderts kämpfen die interstellaren Spezialagenten Valerian (Dane DeHaan) und Laureline (Cara Delevingne) für die Aufrechterhaltung der Ordnung des Universums. Natürlich hat Valerian zusätzlich noch ein Auge auf seine hübsche Begleiterin geworfen, und so beginnt der Frauenheld immer wieder um ihre Gunst zu werben. Doch Laureline zeigt ihrem aufdringlichen Partner erst nur die kalte Schulter. Für eine Mission reisen die beiden in die atemberaubende Millionenmetropole Alpha und kommen nach und nach dem dunklen Geheimnis der Stadt auf die Spur.

Nachdem Cara Delevingne in Filmen wie 'Margos Spuren' und 'Pan' schon eine ganz ordentliche schauspielerische Leistung abgeliefert hatte, überzeugt sie in 'Valerian' vor allem mit ihrem unglaublich guten Aussehen - und zwar selbst dann, wenn sie sich eine schleimige Alien-Qualle von ihrem Kopf zieht. Dennoch kann man der hübschen Cara definitiv die starke und freche Kämpferin Laureline, die sie darstellt, abkaufen, denn genau diese Stärke und Aufmüpfigkeit repräsentiert auch das Model selbst. Auch Popstar Rihanna hat einen kurzen Auftritt in 'Valerian'. Doch im Grunde spielt sie einfach sich selbst, dabei kann auch nicht sonderlich viel schief gehen.

'Valerian - Die Stadt der tausend Planeten' entführt den Zuschauer in eine Welt nach unserer Zeit.
'Valerian - Die Stadt der tausend Planeten' entführt den Zuschauer in eine Welt nach unserer Zeit. © Universum Film

Der französische Regisseur Luc Besson machte sich spätestens mit dem Science-Fiction-Drama 'Das fünfte Element', einem der erfolgreichsten europäischen Filme, einen Namen. Mit der Verfilmung von 'Valerian' erfüllt er sich einen Kindheitstraum und schafft es, den Zuschauer erneut in eine völlig andere Welt zu entführen. Diese galaktische Welt ist faszinierend, bunt und voller fantastischer Wesen, die man sich vorher nicht hätte erträumen können. Besonders beeindruckend ist die Darstellung des Planeten 'Mül'. Direkt zu Beginn des Filmes landet man mitten an einem wundervollen Strand. Die Effekte wirken so real und werden filmisch so genial umgesetzt, dass jeder Traum-Karibik-Strand in Vergessenheit gerät. Die Bewohner dieses Planeten sind zwar Aliens, doch so filigran und detailreich dargestellt, dass der Zuschauer sofort in den Bann der Geschichte um die Wesen gezogen wird. Daraufhin folgt ein Zeitsprung, der fast als störend wahrgenommen wird. Der Kontrast zwischen den phantastischen Wesen und den menschlichen Schauspielern erscheint einem einfach zu groß – da hilft auch Cara Delevingnes sexy Bikini-Figur nicht, die man direkt zu Anfang zu sehen bekommt.

Generell ist es schwierig, sich in die Geschichte um Valerian, Laureline und die Stadt Alpha einzufinden und sie mit dem Anfang auf dem Planeten 'Mül' zu verknüpfen. Vor allem, wenn man die Comics, auf denen die Story basiert, nicht kennt. Auch die Dialoge sind nicht bahnbrechend, jedoch auch nicht sterbenslangweilig. Insgesamt kann man sich den Film gut anschauen, allein wegen der faszinierenden Welt, die man zu sehen bekommt. 

Kinostart: 20. Juli 2017