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US-Comedian Seth MacFarlane: Darum will keiner die Oscars moderieren

US-Comedian Seth MacFarlane: Darum will keiner die Oscars moderieren
Seth MacFarlane moderierte 2013 die Oscars © Byron Purvis/AdMedia/ImageCollect, SpotOn

Er hatte schon das Vergnügen

US-Star Seth MacFarlane (45, "The Orville") ist Schauspieler, Synchronsprecher, Drehbuchautor, Komiker, Filmproduzent, Regisseur und sogar Sänger. All das ist sicher auch ein Grund dafür gewesen, warum er als Moderator für die Oscars 2013 ausgewählt wurde. Doch wie so viele andere musste auch er nach seiner Präsentation des Abends viel Kritik einstecken. Warum diese ehrenvolle Aufgabe so schwer ist, hat er nun "Entertainment Weekly" erklärt.

"Es ist ein Auftritt vor aller Augen", so der "Family Guy"-Erfinder. "Und wenn du etwas machst, das so im Rampenlicht steht, das so viel Aufmerksamkeit bekommt, so intensiv ist, wirst du eine Menge Meinungen von vielen Leuten hören. Ich versuche, mich daran zu erinnern, wann ich das letzte Mal am Tag nach den Oscars durchweg positive Kritiken gelesen habe - es ist lange her."

"Ein ziemlich verstaubtes Format"

Dann beschreibt er auch das generelle Problem bei Preisverleihungen im TV. Diese seien "im Allgemeinen ein ziemlich verstaubtes Format", so MacFarlane weiter. Es sei inzwischen immer der Versuch, die Show für "den Zuschauer, der heutzutage an eine ganz andere Unterhaltungslandschaft gewöhnt ist", dennoch interessant und aufregend zu gestalten - was einer Quadratur des Kreises gleichkomme. Trotz seiner Kritik gibt MacFarlane aber auch zu, dass dieser Job "Spaß" mache und ein "lustiger Auftritt" sei.

Die Diskussion um die Moderation der kommenden Oscar-Preisverleihung ist im vollen Gange, seit US-Comedian Kevin Hart (39) nach seiner Zusage wieder absagte und nun sogar eine Show ohne Gastgeber in Betracht gezogen wird...

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