'Unser Lied für Rotterdam': Barbara Schöneberger moderiert — ohne Telefonvoting

'Unser Lied für Rotterdam': Barbara Schöneberger moderiert — ohne Telefonvoting
Kein ESC ohne Barbara Schöneberger © Britta Pedersen/picture-alliance/Cover Images, WENN

Endlich wissen wir, wie der deutsche Beitrag zum Eurovision Song Contest ermittelt werden soll. Barbara Schöneberger ist natürlich wieder dabei.

Lange Zeit herrschte Ungewissheit um den Eurovision Song Contest 2020, jetzt hat der NDR erste Details zur Ermittlung des deutschen Beitrags bekannt gegeben — alles wird anders, doch Barbara Schöneberger (45) bleibt als Moderatorin bestehen.

Neues Verfahren nach der Pleite 2019

Nach der Pleite im vergangenen Jahr — Deutschland belegte mit der Band S!sters einen unrühmlichen vorletzten Platz — war schnell klar, dass neue Ideen gefragt sind. Vor allem hieß es schon kurz nach dem Debakel in Israel, dass man das Auswahlverfahren überdenken wolle. Das ist nichts Neues, denn in der Vergangenheit wurde immer mal wieder an der deutschen Vorentscheidung gedreht. Jetzt soll es allerdings ein zweistufiges Verfahren geben, bei dem eine 100-köpfige Jury aus ganz Deutschland und eine Expertenjury aus internationalen Musikprofis die Entscheidung über Song und Künstler trifft. Ein Telefonvoting gibt es diesmal nicht.

Barbara Schöneberger moderiert.

Wer letztlich für Deutschland nach Rotterdam fährt, wo der ESC nach dem 2019-Sieg von Duncan Laurence für die Niederland stattfindet, werden die Zuschauer in einer Sendung herausfinden, die am 27. Februar auf ONE zu sehen sein wird. Wie gewohnt wird Barbara Schöneberger moderieren. Um dem Publikum den neuen Auswahlmodus schmackhaft zu machen, hat die Moderatorin sogar selbst einen kleinen Song über 'Unser Lied für Rotterdam' aufgenommen. Offensichtlich erhoffen sich die Verantwortlichen aus dem Jury-Mix, dass der deutsche Beitrag in diesem Jahr ein breiteres Publikum anspricht.

So setzt sich die Musikprofi-Jury aus Experten zusammen, die schon einmal für andere ESC-Länder Punkt verteilt haben. Die Eurovisions-Jury wurde derweil aus Freiwilligen ermittelt, die im vergangenen Jahr ein besonders gutes Gespür für die Beiträge gezeigt hatten, die viele Punkte einfuhren. Da kann mit dem Eurovisions-Sieg doch eigentlich nichts mehr schiefgehen.

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