Udo Jürgens kurz vor seinem Tod: Assistent Billy Todzo sollte bei ihm bleiben

Udo Jürgens und sein Assistent und enger Vertrauter Billy Todzo.
Udo Jürgens und sein Assistent und enger Vertrauter Billy Todzo 2009. © deutsche presse agentur

"'Ich brauche dich hier', hat er zu mir gesagt"

In den Tagen vor seinem Tod soll sich Udo Jürgens (1934-2014) angeblich ausgiebig bei Freunden bedankt haben und seinen Assistenten Billy Todzo (66) nicht wie sonst zur Weihnachtszeit zur Familie nach Ghana fliegen lassen, berichtet 'Bild am Sonntag'. "'Ich brauche dich hier', hat er zu mir gesagt", erzählte Todzo dem Blatt. "Da bin ich geblieben."

Udo Jürgens Assistent bliebt so lange bei ihm wie er nur konnte

Am 21. Dezember 2014 war Udo Jürgens während eines Spaziergangs in Gottlieben am Bodensee in der Schweiz zusammengebrochen und noch am selben Tag gestorben. Todzo hatte den Entertainer begleitet. Ein Passant hatte nach dem Zusammenbruch einen Defibrillator von einem nahen Gemeindehaus geholt, erzählt Todzo weiter: "Ich konnte Udo nicht loslassen. Ich musste bei ihm bleiben, pumpen, Herzmassage machen, damit sein Gehirn mit Sauerstoff versorgt wurde." Im Kantonsspital von Münsterlingen kämpften die Ärzte vergeblich um das Leben von Udo Jürgens. "Sie haben ihn in ein Einzelzimmer gelegt. Ich blieb drei Stunden an seiner Seite. Ich musste gehen, aber ich wollte eigentlich nicht weg", so Todzo in der 'Bild am Sonntag'.

Streit um Udo Jürgens Erbe entfacht

Udo Jürgens Familie stritt nach seinem Tod über sein 52 Millionen schweres Erbe. Trotz des Streits haben ihn seine vier Kinder jedoch nach seinem Tod bei einer Gala geehrt - bis auf eine. Alle Details zum Erbstreit erfahren Sie im Video!