Udo Jürgens' Kinder gehen gegen die Veröffentlichung eines 'Best of'-Albums vor

Kaum ist der Erbstreit beendet, kommt der nächste Zoff

Neuer Streit um das Erbe von Sänger Udo Jürgens (†80): Diesmal versucht sein langjähriger Manager unautorisierte CDs zu veröffentlichen – sehr zum Ärgernis der erst kürzlich ausgesöhnten Erben des berühmten Sängers. Ein neuer Rechtsstreit droht.

'Best Of' als Ärgernis

'Ich war noch niemals in New York', 'Aber bitte mit Sahne' oder 'Mit 66 Jahren' sind nur einige Hits der 2014 verstorbenen Schlagerlegende Udo Jürgens. Diese Klassiker möchte bestimmt jeder zu Hause haben - am besten allesamt auf einer einzigen CD. So dachte wohl Freddy Burger, der einstige Manager von Jürgens, der nun begonnen hat, neue 'Best Of'-Alben zu veröffentlichen.

Den Erben des Vermögens – zu dem auch das Vermarktungsrecht an den Liedern gehört – ist dies ein Dorn im Auge. Per Gerichtsbeschluss, so berichtet es die 'Bild'-Zeitung, ließen sie nun die Veröffentlichung der Compilation verhindern. Die Kinder begründen das Verbot zwar mit selbstlosen Worten, doch am Ende dürfte es schlicht um sehr viel Geld gehen. Welchen Grund die Erben für das Verbot anführen, erfahren Sie im Video.

Erbstreit endete erst kürzlich

Dabei war erst kürzlich der Rechtsstreit um das Erbe von Sänger Udo Jürgens zu Ende gegangen. Dreieinhalb Jahre nach dem Tod des Entertainers konnte eine Regelung für den Nachlass gefunden werden. Dabei ging es um sehr viel Geld: Stattliche 50 Millionen Euro konnte der Star zu Lebzeiten anhäufen. Nun geht es darum, wer auch nach dem Tod von Udo Jürgens mit seinen Melodien Geld verdienen darf.