Tyler, The Creator: Bitte kein britisches Essen!

Tyler, The Creator: Bitte kein britisches Essen!
Tyler, The Creator steht nicht auf Fish & Chips © WENN/Avalon, WENN

Nach drei Konzerten auf der Insel ist sich Tyler, The Creator sicher: Die britische Küche ist die wahre Hölle auf Erden. Der Rapper hat ohnehin ein kompliziertes Verhältnis zum Land.

Woran denken die meisten, wenn sie an die britische Küche denken? An Fish & Chips, fettig gebratenes Frühstück und labberigen Toast. Tyler, The Creator (28) ist da keine Ausnahme. Dennoch hat der Rapper ('Earfquake') gerade ein paar Konzerte im Land gespielt, denn es gibt durchaus Dinge, die er an Großbritannien schätzt.

Großer Fan einer Legende

Dass Großbritannien mittlerweile eine der vielseitigsten Küchen der Welt hat, schien dem Star dabei entgangen zu sein, denn er beschwerte sich in einem Interview mit dem kanadischen Moderator Nardwuar (51) über mangelnde Würze der Speisen. Doch die Musik, die die Briten produzieren, gefällt dem US-Amerikaner außerordentlich. Ganz besonders die späten Achtziger haben es dem Rapper angetan, namentlich Mode-Ikone Paul Weller (61) und dessen Bands Style Council und The Jam. "Jungs aus dem Vereinigten Königreich. Weiß. Standen auf Soul, obwohl sie damit wahrscheinlich nicht aufgewachsen sind. Absolut fantastisch. In Großbritannien haben die fantastischen Sch*** in den Achtzigern gemacht."

Einreiseverbot für Tyler, The Creator

Tyler, The Creator war nicht immer gern gesehen im Vereinigten Königreich. Seine kontroversen Songtexte hatten es offensichtlich bis ins britische Innenministerium geschafft, wo die damalige Innenministerin und spätere Premierministerin Theresa May ein Einreiseverbot für den Rapper aussprach. Bis heute ist nicht ganz klar, was genau den britischen Behörden missfiel, es soll wohl vornehmlich um das Mixtape 'Bastard' gegangen sein. Dieses Einreiseverbot ist mittlerweile aufgehoben und der Star trägt dem Land auch nichts nach. Nur mit dem Essen ist es so eine Sache: "Die essen Bohnen und Tomaten zum Frühstück!" Tyler, The Creator kann es immer noch nicht verstehen.

© Cover Media