Trennung von Boris und Barbara Becker: Sohn Noah hat kaum Erinnerungen

Noah Becker spricht über seine Eltern und ihre Trennung
Noah Becker arbeitet als Künstler und DJ in Berlin © imago images / APress International, SpotOn

Wunden verheilt

Noah Becker (25) erinnert sich nur vage an die Scheidung seiner berühmten Eltern Barbara (52) und Boris Becker (51). In einem seltenen Mutter-Sohn-Interview mit der Zeitschrift "Gala" sprach der Sohn der Tennis-Legende über die Trennung: "Ich habe wirklich nicht viel mitbekommen. Ich habe auch lange gar nicht gewusst, was eigentlich los war", erzählt der Künstler und DJ. "Erst mit ungefähr 15 habe ich ein paar Sachen erfahren, und dann gehst du ins Internet. Aber ich habe nie wirklich was drauf gegeben, was andere über uns schreiben."

Im Jahr 2000 trennten sich die Fitness-Ikone und das Tennis-Idol nach sieben Jahren Ehe. Die Zeiten des Grolls sind für Barbara Becker offenbar längst vorbei: "Boris und ich hatten eine sehr schöne Zeit", urteilt das Ex-Model im Interview. "Außerdem sind Scheidung und Scheitern unterschiedliche Dinge. Bei einer Scheidung gibt man dem anderen auch die Möglichkeit, sich noch einmal ganz neu zu entwickeln."

Die anfangs schwere Zeit nach der Trennung aber hat die "Let's Dance"-Kandidatin noch klar vor Augen. Sie zog mit den Söhnen Noah, damals 6, und Sohn Elias, damals 1, von München nach Miami. "Ich erinnere mich, wie ich auf der Fähre nach Fisher Island den Noah huckepack auf dem Rücken hatte und Elias im Arm hielt. Im Dämmerschlaf wurde mir richtig bewusst, dass ich jetzt wirklich im Alltag alleine die Verantwortung für beide habe."

Ihr Leben als Alleinerziehende sei zunächst "total limitiert" gewesen, aber nicht isoliert. "Zum Glück gab es auch Großeltern und Freunde, die mich unterstützt haben. Und auch wenn es immer anders dargestellt wurde: Boris und ich haben sofort das nächste Weihnachten und Ostern zusammen gefeiert und auch Familienfeste miteinander verbracht."

"Der Ehrgeiz, nicht aufzugeben, der kommt sicher von meinem Vater"

Auch Noah Becker betont, er habe zwar seinen Vater vermisst, aber "immer Kontakt" mit ihm gehabt. Beide Eltern seien Vorbilder für ihn. "Der Ehrgeiz, nicht aufzugeben und immer am Ball zu bleiben, der kommt sicher von meinem Vater. Die Stärke, Dinge auszuprobieren und keine Angst vor Neuem zu haben - die kommt von meiner Mutter." Letzteres beweist Barbara Becker auch mit ihren Überlegungen, nun nach dem Auszug ihrer Söhne, wieder nach Europa zu ziehen: "Elias lebt in London, Noah und meine Mutter Ursula leben in Berlin, ich wäre schon gerne näher an meiner Familie."

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