Trauerfeier: Karl Lagerfeld wird in Paris geehrt

Trauerfeier: Karl Lagerfeld wird in Paris geehrt
Karl Lagerfeld bleibt unvergessen © Lia Toby/WENN.com, WENN

Wer Karl Lagerfeld Lebewohl sagen möchte, kann das am 20. Juni in Paris tun. Dort wird dem Mode-Zar in einer Trauerfeier gedacht werden.

Der plötzliche Tod von Karl Lagerfeld (†85) am 19. Februar 2019 ließ Fans weltweit in schockartiger Trauer zurück. Diese Trauer soll Ende Juni nun zumindest in Teilen gelindert werden, wenn der Fashion-Gott in einer Gedenkzeremonie in Paris verabschiedet wird.

Lebwohl, Karl Lagerfeld!

'Karl For Ever' wird die Trauerfeier heißen, die am 20. Juni im Grand Palais in Paris stattfinden wird. Ausgerichtet wird sie von den drei Marken, die Karl Lagerfeld zu Lebzeiten geführt hat: Chanel, Fendi und sein nach ihm benanntes Label Karl Lagerfeld.

Mitten in der Paris Fashion Week: Men's soll sich also einige Stunden lang alles um den Meister drehen. Bruno Pavlovsky von Chanel erklärt gegenüber 'WWD' dazu:

"Das wird ein sehr kraftvoller Moment werden, wir feiern ihn als Mensch. Die Zeremonie wird sich allein um Karl drehen: Wer er war, was er liebte, was ihm seine unvergleichliche Energie verlieh… Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam mit Fendi und dem Label Karl Lagerfeld ein so außergewöhnliches Event auf die Beine stellen konnten."

2.500 Gäste werden erwartet

Der kanadische Opernregisseur Robert Carsen (64) ist gerade dabei, Videos und Fotos zusammenzustellen, die Karl Lagerfeld gerecht werden. Auch alte Interviews sollen Teil der Trauerfeier sein.

"Ich möchte etwas erschaffen, das voller Leben ist. Immerhin hat Karl einmal gesagt: 'Eine Beerdigung? Lieber sterbe ich!'", erklärte Carsen seine Herangehensweise an das Event. "Er hätte sich einen glücklichen Moment gewünscht."

Live dabei sein werden circa 2.500 Gäste, die von Chanel, Fendi und dem Label Karl Lagerfeld geladen wurden. Sicher aber ist: Am 20. Juni werden sich auf den Straßen von Paris zahlreiche weitere Menschen zusammenfinden, um die Ikone zu feiern. Schließlich hatte der Mode-Meister höchstpersönlich festgelegt, dass es nach seinem Tod keine offizielle Trauerfeier geben solle.

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