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Toni Kroos' Frau Jessica regt sich über das kinderunfreundliche Deutschland auf

Jessica und Toni Kroos Januar 2017.
Jessica Kroos, Ehefrau von Fußballer Toni Kroos, musste schlechte Erfahrungen mit kinderunfreundlichen Menschen am Flughafen München machen. © deutsche presse agentur

Jessica Kroos beschwert sich über Münchner

Nach einem Kurzbesuch in München ist Jessica Kroos (30), Ehefrau von Fußballstar Toni Kroos (28), mächtig sauer. Bei Instagram beschwert sich die zweifache Mutter über die kinderunfreundlichen Zustände am Flughafen der Stadt.

Sie prangert die Unfreundlichkeit der Deutschen an

Von 2010 bis 2014 spielte Fußballer Toni Kroos beim FC Bayern München, seit vier Jahren steht er nun schon beim spanischen Verein Real Madrid auf dem Feld. Bei einem Besuch in der alten Heimat musste Jessica Kroos jetzt miterleben, dass einige Menschen in München sich ihr und besonders ihren Kindern Leon (5) und Amelie (2) gegenüber sehr unfreundlich verhielten.

Über den Zwischenfall schreibt sie auf ihrer Instagramseite. "Wir waren nur kurz hier, aber ich muss mal wieder sagen, wie erschrocken ich darüber bin, wie unfreundlich manche Menschen gegenüber Kinder sind. Natürlich nicht alle, aber leider gibt es Menschen, die kein Verständnis für Kinder haben", macht sie ihrem Ärger Luft.

Die 30-Jährige listet dabei auch auf, welche Sorte Mensch sie damit genau meint: "Egal, ob es das Sicherheitspersonal am Flughafen ist, die schon genervt und patzig sind, wenn man mit Kindern kommt oder sehr 'wichtige' Geschäftsleute in der Lounge. Anscheinend ist es verboten mit Kindern zu reisen oder sich in einer Lounge aufzuhalten", beschwert sie sich weiter. Und kritisiert, dass andere Länder im Vergleich zu Deutschland viel kinderfreundlicher seien.

Geteilte Meinung zu Kinder-Post

Viele ihrer Follower stimmen der zweifachen Mutter nach ihrem Wut-Post zu: "Da gebe ich dir voll und ganz recht. Das ist ein typisch deutsches Problem. Finde es super von dir, dass du das mal öffentlich gemacht hast", lobt eine Nutzerin.

"Deutschland ist wirklich mit riesigem Abstand das kinderunfreundlichste Land, in dem ich je war. Ich wohne gerne hier, mag meine Heimat sehr, wir sind aber nach jeder Reise regelrecht schockiert, wenn wir auf deutschem Boden landen", teilt eine weitere Nutzerin ihre schlechten Erfahrungen.

Es finden sich allerdings auch viele Kommentare von Menschen, die beide Seiten verstehen können. "Naja, viele junge Mütter heutzutage lassen ihre Kinder rumplärren und machen einfach nichts dagegen, um sie zu beruhigen. Ganz egal, ob das in einem Ruhebereich ist", merkt ein Mann zu Kroos' Post an und erklärt weiter: "Nicht die Kinder 'nerven', sondern die Art der Erziehung. Oft genug schon erlebt. Und sorry, aber da zähle ich mich dann auch dazu, wenn es einfach nicht aufhört, obwohl ich Kinder liebe."

Eine andere Frau kann den ganzen Ärger nicht nachvollziehen: "Dann eben in Spanien bleiben, wenn's dort so viel besser ist", lautet ihr drastischer Ratschlag an die empörte Mutter. "Ich habe drei erwachsene Kinder, aber wenn man sieht wie schlecht erzogene Kinder mit ihren überforderten Eltern sich aufführen, als wenn sie Sonderrechte hätten, dann kann ich verstehen, dass sich Menschen darüber beschweren."

Flughafen München: "Gemeingesellschaftliches Phänomen"

"Der Münchner Flughafen bemüht sich, sehr, sehr kinderfreundlich zu sein", erklärt auch ein Sprecher des Flughafens nach dem Vorfall von Frau Kroos im Gespräch mit der "Münchner Abendzeitung". "Leider ist es ein gemeingesellschaftliches Phänomen, dass Menschen unterschiedlich auf Kinder reagieren – wie im beschriebenen Fall in der Geschäftslounge. Deswegen hat der Münchner Flughafen vielfältige Spielmöglichkeiten in den Wartebereichen im Angebot. Ich empfehle vor allem das Kinderland, wo mit Sicherheit nur kinderfreundliche Menschen sind."