Tom Hardy: Ich bin kein Superman

Tom Hardy: Ich bin kein Superman
Tom Hardy © Cover Media, CoverMedia
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Helden sind unrealistisch

Tom Hardy (39) könnte niemals einfach so die Welt retten.

Der Schauspieler ('Mad Max: Fury Road') hat in seiner Karriere schon so einige zwielichtige Charaktere dargestellt, darunter Bösewicht Bane in 'The Dark Knight Rises' oder die Kray-Zwillinge in 'Legend'. Auf die Frage, warum er nie den Part des glatten Helden angenommen hätte, argumentierte der Brite, dass er sich mit deren wohlerzogenen Eigenschaften niemals identifizieren könne.

"Heutzutage musst du, um so eine Rolle spielen zu können, gerade eine vegane Diät hinter dir haben, regelmäßig ins Fitnessstudio rennen, Marineoffizier sein, klare Werte verinnerlichen, sauber leben, moralisch sein - und dann gehst du raus in die Welt und rettest sie von einer drohenden Gefahr, die überhaupt nicht gefährlich ist", beschwerte sich Tom in der 'Sunday Times' und zog weiter über diese "uniformierten, durchtrainierten, gebräunten, körperlichen Actionhelden mit zu weißen Zähnen" her. Zudem seien Bösewichte einfach "interessanter" als Helden, die die meiste Zeit "wirklich langweilig" seien.

Doch nicht nur die schlecht geschriebenen Rollen für Superhelden würden ihn davon abhalten, in so eine Rolle zu schlüpfen. "Der Gedanke, eines Tages zur Arbeit zu kommen und jemanden zu spielen, der so todlangweilig ist, erfüllt mich mit Grauen, also lasse ich es", führte Tom Hardy weiter aus. "Zudem fürchtete ich mich als kleines Kind oft davor, klein und dünn und verletzlich zu sein, und ich hatte Angst vor dem Gefühl, ein leichtes Opfer zu sein." Deswegen ist er offenbar lieber ein Bösewicht - und steht so auf der anderen Seite.

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