Mit 84 Jahren verstorben

Schauspielerin Christiane Hörbiger ist tot

Trauer um Christiane Hörbiger
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Trauer um Christiane Hörbiger

Christiane Hörbiger ist tot. Die österreichische Schauspielerin starb am Mittwoch (30. November) im Alter von 84 Jahren in Wien, wie ein Freund der Familie und eine langjährige Mitarbeiterin der Schauspielerin bestätigten. Zuerst hatte die Wiener Zeitung „Kurier“ berichtet.

"Das Erbe der Guldenburgs" machte Hörbiger zum TV-Liebling

Die Tochter der berühmten Schauspieler Paula Wessely und Attila Hörbiger war eine der beliebtesten Fernsehschauspielerinnen des Landes und war noch bis ins hohe Alter aktiv. Zwar war Hörbiger auch immer wieder auf Theaterbühnen zu sehen, ihre Berufung fand sie aber vor der Kamera. In vielen Filmen und Serien avancierte sie im Laufe ihrer jahrzehntelangen Karriere als „Grande Dame“ zum Publikumsliebling.

Ihr Durchbruch bei einem breiten Publikum gelang Hörbiger in den 80er Jahren mit der Fernsehserie „Das Erbe der Guldenburgs“. Viel Lob erhielt sie für ihre Darstellung der Göring-Nichte Freya von Hepp in Helmut Dietls preisgekrönter Kultsatire „Schtonk“. Erfolge feierte Hörbiger auch mit dem Justizdrama „Die Geschworenen“, dem Thriller „Die Gottesanbeterin“ oder der Dürrenmatt-Literaturverfilmung „Der Besuch der alten Dame“.

Christiane Hörbiger wurde im Laufe ihrer Karriere unter anderem mit dem Bayerischen Fernsehpreis für ihr Lebenswerk, dem Karl-Valentin-Orden, dem Ernst-Lubitsch-Preis sowie dem Deutschen Fernsehpreis geehrt.

Christiane Hörbiger war 2 Mal verheiratet

Hörbinger war in erster Ehe mit dem Regisseur Wolfgang Glück verheiratet. Ihr zweiter Mann, der Schweizer Journalist Rolf R. Bigler, starb 1978. Mit ihm hatte sie einen Sohn, Sascha. Einen neuen Lebensgefährten fand die Schauspielerin im Wiener Regisseur und Autor Gerhard Tötschinger, der 2016 starb.

Christiane Hörbiger lebte in den letzten Jahren in Baden bei Wien. (dpa / nos / csp)

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