Til Schweiger: 3 Stunden Schlaf müssen reichen

Til Schweiger: Keine Zeit zum schlafen
Til Schweiger muss mit drei Stunden Schlaf auskommen © AEDT/WENN.com, WENN

Regisseur Til Schweiger kommt nicht zum Schlafen, wenn er an einem neuen Projekt arbeitet. Zu viele fantastische Ideen schwirren in seinem Kopf herum.

Til Schweiger (56) findet es schwierig, sein Gehirn zum Schweigen zu bringen, wenn er an einem neuen Film arbeitet. Es ist ein Problem, das alle Regisseure kennen dürften: Der Prozess des Filmemachens ist aufreibend, es gibt quasi keine Pausen, man ist ständig auf Abruf.

Ist weniger mehr?

An viel Schlaf ist da nicht zu denken. Doch Til schläft auch nicht viel, wenn er frei hat, wie er Moderatorin Barbara Schöneberger in deren Radiosendung 'Mit den Waffeln einer Frau' erklärt: "Wenn ich schon mal sieben Stunden durchschlafe, ist das schon Rekord. Bei sechs Stunden fühle ich mich schon relativ ausgeschlafen. Wenn ich einen Film drehe, schlafe ich selten mehr als drei Stunden." Vor kurzem hat Til die Arbeit an seinem neuen Film, 'Die Hochzeit', fertig gestellt, und während dieser Zeit natürlich noch weniger geruht, als er es ohnehin tut: "Das Problem ist, wenn ich nachts aufwache, dann geht es sofort wieder los im Kopf. Das ist ja nicht so, dass ich denke, dass alles schrecklich ist, sondern ich hab nachts oft sehr gute Ideen. Und dann stehe ich auf und schreibe das auf."

Til Schweiger mag es original

Als Kino- und Serienfilm ist Til Schweiger übrigens Purist, denn synchronisierte Fassungen von Kunstwerken mag er sich gar nicht anschauen, wie er verrät, als er sich an seine Zeit als Minderjähriger erinnert: "Als Jugendlicher habe ich mein ganzes Geld ins Kino getragen. Als ich in Berlin gelebt habe, war ich auch noch relativ häufig im Kino. Und zwar am Potsdamer Platz, im Cinestar. Weil da Originalversionen laufen. Ich kann mir synchronisierte Filme nicht angucken."

© Cover Media