Hollywood Blog by Jessica Mazur

Thomas Markle: Kasse auf Kosten von Herzogin Meghan?

Herzogin Meghans Vater in der Kritik
Thomas Markle: Intimes aus Meghans Leben gegen Kohle © imago/i Images, SpotOn

Hollywood Blog von Claudia Oberst

In Hollywood kippt die Stimmung gegen Thomas Markle. Viele werfen ihm vor, Herzogin Meghan emotional zu missbrauchen und mit Details aus ihrem Leben Kohle zu scheffeln.

Thomas Markle: Schon wieder ein brisantes Interview in der Klatschpresse

Ihr habt es bestimmt gesehen: Herzogin Meghans Vater hat dem britischen Boulevard-Blatt "The Sun" ein Interview gegeben. Darin beschwert sich Thomas Markle darüber, seit zwei Monaten nichts von seiner Tochter gehört zu haben. Angeblich unterbinde das britische Königshaus den Kontakt.

Das hält Thomas nicht davon ab, seine Tochter aus der Ferne zu beobachten. Er ist überzeugt: Meghan leidet in ihrer neuen Rolle als Herzogin. Ihr Lächeln sei nicht echt, sondern gequält. Und sie sei als Mitglied der königlichen Familie völlig überfordert, konstatiert der angeblich besorgte Vater.

Intimes aus Meghans Leben gegen Kohle

Was Thomas Markle nicht erwähnt: Für das Interview hat er vermutlich gut Geld kassiert. Und auch die privaten Fotos aus Herzogin Meghans Kindheit, die den Artikel begleiten, hat er vermutlich nur gegen eine ordentliche Bezahlung rausgekramt. Thomas Markle war früher ein erfolgreicher Lichtregisseur in Hollywood, der unter anderem an der Sitcom "Eine schrecklich nette Familie" gearbeitet hat. Heute lebt er in einer Kleinstadt in Baja California, Mexiko, circa drei Stunden Fahrt von Los Angeles entfernt - und soll angeblich pleite sein.

Pleite oder nicht: Hier in den USA hat keiner Mitleid mit Thomas Markle. Erst die getürkten Paparazzi-Fotos, dann das Drama um die Hochzeit und dann die Interviews, in denen der Amerikaner gegen die Schwiegerfamilie seiner Tochter austeilte - damit hat er sich jegliche Sympathie verspielt. Viele Menschen hier glauben, dass Thomas Markle mit seiner Tochter nur abkassieren will.

"Dieser Mann ist Gift!"

"Was für eine Art von Vater versucht, seine Tochter emotional zu manipulieren und zu schikanieren?", regt sich ein User auf Twitter über Thomas Markle auf. "Was ist das für ein Vater, der seine Tochter an die Klatschpresse verkauft?"

Was noch hinzukommt: Viele Fans von Herzogin Meghan haben Thomas Markle nicht verziehen, dass er seine jüngste Tochter nicht in Schutz genommen hat, als deren Halbgeschwister Samantha Grant und Thomas Markle Jr. öffentlich gegen Meghan ausgeteilt haben. "Dieser Mann ist Gift. Herzogin Meghan muss sein Verhalten sehr schmerzen", ist ein Twitter-Nutzer überzeugt.

Herzogin Meghan bleibt stumm

Natürlich gibt es von Herzogin Meghan oder dem Kensington Palast keine Stellungnahme zu der ganzen Sache. Die Herzogin wird sich hüten, sich auf das Niveau ihres Vaters zu begeben.

Der wiederum betont, dass es ihm nicht um Geld oder Ansehen geht, sondern nur darum, seine Tochter endlich wieder sehen zu dürfen. "Ich will ihr sagen, wie sehr ich sie vermisse, und dass es mir leid tut, was alles schief gelaufen ist", behauptet Thomas Markle.

Ob Herzogin Meghan ihrem Vater verzeihen kann?

Und ein bisschen klingt es auch so, als ob der 73-Jährige versucht, über die Mitleidsschiene an Meghan heranzukommen. "Meghan hat mir versprochen, dass sie sich um mich kümmert, wenn es mir mal nicht mehr gut geht", sagt Thomas Markle, der im Mai einen Herzinfarkt hatte. "Nur das ist mir wichtig. Ich könnte schließlich bald sterben."

Ich bezweifle ja stark, dass Interviews in der britischen Klatschpresse Thomas Markle dabei helfen werden, seiner Tochter wieder näher zu kommen. Vermutlich hat die Herzogin zu sehr Angst, dass ihr Vater nach einem Treffen direkt wieder zu "The Sun" rennt, um mit den Details aus dem Gespräch sein Bankkonto zu füllen.

Jessica Mazur