Offene Worte über Ehe-Aus und neue Liebe

Thomas Gottschalk: Trennung von Thea war "eine Lebensentscheidung"

Thomas Gottschalk: Trennung von Thea war "eine Lebensentscheidung"
Thea und Thomas Gottschalk im Sommer 2018, wenige Monate vor Bekanntwerden ihrer Trennung. © imago/Sven Simon, SpotOn

TV-Legende Thomas Gottschalk (72) äußert sich im Interview mit "Bunte" zum Liebes-Aus mit seiner Ehefrau Thea (76). Eine spontane Entscheidung war die Trennung nicht. Immerhin glaube er bei Beziehungen in jedem Fall an die Langstrecke, so der "Wetten, dass..?"-Moderator.

Gottschalk ist "nicht leichtfertig über irgendein Stöckchen gesprungen"

Er sei nicht leichtfertig über "irgendein Stöckchen" gesprungen, sagt Thomas Gottschalk im „Bunte“-Interview über die Trennung von seiner Frau Thea. "Das war eine Lebensentscheidung, die ich keinen Tag bereue", erklärt er seinen damaligen Entschluss. Mittlerweile habe man ihm seinen späten Wechsel zumindest verziehen, denkt er: "Ich bin ja meiner Frau nach 40 Jahren Ehe nicht mit einer 28-jährigen Balletttänzerin durchgebrannt."

Mehr von seinem Seelenleben wolle er allerdings nicht preisgeben. Er hasse es sogar, über sein privates Glück zu sprechen, so Thomas Gottschalk: "Das dann morgen im Frühstücksfernsehen von irgendeiner Promi-Expertin bewertet wird, die sich irgendetwas zusammenreimt." Dass er mit seiner Lebensgefährtin Karina Mroß glücklich ist, merkt man ihm und ihr allerdings auch ohne große Worte an. Für sie legte er sich zuletzt sogar eine neue Frisur zu.

Die Trennung von Ehefrau Thea wurde 2019 bekannt. Thomas Gottschalk bestätigte sie damals umgehend. Die beiden lernten sich 1972 kennen und heirateten 1976. Gemeinsam lebten sie seit Anfang der 1990er-Jahre mit ihren Kindern in einem Haus in Malibu im US-Bundesstaat Kalifornien.

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Kein Lob von Gottschalk für seine modernen Kollegen

Für seine jungen Kollegen in der Comedy- und Moderator-Szene findet Thomas Gottschalk kaum lobende Worte: "Dieser Spaß, der Mike Krüger und mich ein halbes Jahrhundert angetrieben hat, geht immer mehr verloren." Es ziehe eine Gedankenschwere ein, die ihm und seinem Kollegen Krüger fremd seien, erzählt Gottschalk weiter. Beide Entertainer feiern in diesem Jahr das 40. Jubiläum ihres 80er-Jahre Kultfilms "Die Supernasen".

Lesetipp: „40 Jahre Supernasen – mit Krüger & Gottschalk

"Comedy ist heute gescripted und durchgetaktet", so Gottschalk, "ohne Mut zur Wurschtigkeit und Raum für Spontaneität", findet Gottschalk. Außerdem würden sich Leute Moderator oder Moderatorin schimpfen, die keinen geraden Satz herausbringen: "Das bekomme ich meist auch nicht hin, aber bei mir ist es wenigstens lustig." Es gebe heutzutage einfach keine Clowns mehr wie Krüger und ihn. (spot on news / csp)