'The House That Jack Built': Lars von Triers neuer Film verstört die Zuschauer

Zuschauer verlassen in Scharen den neuen Film von Lars von Trier
Lars von Trier (r.) und sein Hauptdarsteller Matt Dillon © imago/PanoramiC, SpotOn

Matt Dillon als bestialisch mordender Serienkiller treibt die Zuschauer aus den Kinos

Ja, er kann es noch immer. Bei den diesjährigen Internationalen Filmfestspielen in Cannes, sorgte Lars von Trier (62) mit seinem neuen Film 'The House That Jack Built' für Ekel und Zorn aber auch für Begeisterung. So berichtet unter anderem die Seite 'The Guardian', dass über 100 Menschen vorzeitig den Kinosaal verlassen hätten, in dem sein Streifen über einen bestialisch mordenden Serienkiller (Matt Dillon) vorgeführt wurde.

"Eklig. Prätentiös. Zum Kotzen. Qualvoll. Erbärmlich."

Der Film zeigt offenbar grafisch die Ermordung und Verstümmelung von Frauen, Kindern und Tieren und erregte damit wenig überraschend die Gemüter vieler Personen im Publikum. Wobei durchaus die Frage erlaubt ist, was die betreffenden Personen erwartet haben, als sie sich in einen Film des dänischen Enfant Terrible gesetzt haben.

Nun, ganz offensichtlich nicht derartig schonungslose Brutalität. So habe man Lars von Trier vor der Vorführung noch minutenlang Standing Ovations gegeben. Viele hatten anscheinend nicht auf dem Schirm, worum es in den Psycho-Thriller mit Matt Dillon (54) und Bruno Ganz (77) in den Hauptrollen geht. Das lässt zumindest der angewiderte Strom aus dem Kino vermuten. Einer der Menschen, die sich das Gezeigte nicht fertig ansehen wollten, schrieb via Twitter: "Eklig. Prätentiös. Zum Kotzen. Qualvoll. Erbärmlich."

Nicht nur Kritik - auch Applaus für 'The House That Jack Built'

Bei den bis zum Schluss Anwesenden sei allerdings auch nach der Vorführung Applaus ausgebrochen. Der Streifen, der wohl im Winter dieses Jahres ins Kino kommen wird, hat anscheinend nicht nur Unverständnis ausgelöst. Kontroverse kann er einfach, der Däne.

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