Taylor Swifts Petition: Das Weiße Haus schaltet sich ein

Taylor Swifts Petition: Das Weiße Haus schaltet sich ein
Taylor Swift bekommt eine Antwort © Ivan Nikolov/WENN.com, WENN

Sängerin Taylor Swift hat vom Weißen Haus eine Stellungnahme bezüglich des Gleichstellungsgesetzes verlangt – und sie bekommen.

Taylor Swift (29) war der große Star der MTV Video Music Awards, die am Montagabend (26. August) verliehen wurden. Aufsehen erregte nicht nur ihre musikalische Performance, sondern auch ihr Plädoyer für die Unterstützung des Equality Acts.

Gleiche Rechte für alle

Bei eben jenem handelt es sich um einen Gesetzesentwurf, der von der demokratischen Partei eingereicht wurde und der es sich zum Ziel gesetzt hat, die LGBTQ-Gemeinde zu unterstützen, indem Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung und Geschlechteridentität unter Strafe gestellt werden soll. Allerdings blockieren die Republikaner bis heute ein Votum für das Gesetz im Senat. Das schmeckt Taylor Swift überhaupt nicht. Im Anschluss an ihr Video 'You Need to Calm Down' hatte sie eine Petition zugunsten des Equality Acts gepostet. Diese Petition hat bereits eine halbe Million Unterstützer.

Taylor Swift hat lange genug gewartet

Auf der Bühne forderte TayTay: "Am Ende dieses Videos ist eine Petition zu sehen für den Equality Act, der einfach nur besagt, dass jeder vor dem Gesetz mit den gleichen Rechten behandelt werden soll. Ich möchte allen danken, die diese Petition unterschrieben haben, weil sie jetzt schon eine halbe Million Unterschriften hat. Das ist fünf Mal so viel wie nötig wäre, um eine Reaktion des Weißen Hauses zu bekommen." Taylor hat tatsächlich eine Antwort des stellvertretenden Pressesprechers der Trump-Regierung bekommen – wenn auch nicht die, die sie erhofft hatte: "Die Trump-Regierung ist gegen Diskriminierung jeglicher Art, und unterstützt die gleiche Behandlung von allen Menschen. Allerdings ist der Gesetzesentwurf in seiner jetzigen Form gefüllt mit kleinen Giftspritzen, die das Gewissen und die Rechte von Eltern bedrohen." Mit dieser Antwort dürfte sich Taylor Swift sicher nicht zufrieden geben.

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