Taylor Swift hungerte fast bis zur Ohnmacht

Taylor Swift spricht in ihrer eigenen Netflix-Doku über ihre Essstörungen.
Taylor Swift spricht in ihrer eigenen Netflix-Doku über ihre Essstörungen. © dpa, Charles Sykes, CS pat

Taylor Swift litt lange Zeit unter einer Essstörung

In ihrer Netflix-Doku "Miss Americana" rechnet die US-Sängerin Taylor Swift (30) komplett mit ihrem Sauberfrau-Image auf und gesteht, dass sie in der Vergangenheit mit Essstörungen zu kämpfen hatte. Oftmals habe sie einfach mit dem Essen aufgehört, sobald sie ein Foto von sich sah, auf dem sie nicht schlank wirkte oder sobald jemand einen kritischen Kommentar über ihre Figur abgab. 

Schlagzeilen hatten Taylor verunsichert

"Es ist nicht gut für mich, jeden Tag Bilder von mir zu sehen. Es ist nur ein paar Mal passiert und ich bin nicht stolz darauf", erklärt Swift in ihrer eigenen Doku. "Es gab Zeiten, wenn ich ein Foto von mir sah, auf dem mein Bauch größer wirkte oder wenn jemand sagte, dass ich schwanger aussehe... das hat mich getriggert und ich hungerte ein wenig - ich hörte einfach mit dem Essen auf." Sie habe eine Liste über alles geführt, was sie aß und trainierte, bis sie schlank genug war.

In einem aktuellen "Variety"-Inteview erzählt sie von einem Vorfall: "Ich erinnere mich, als ich 18 und das erste Mal auf einem Magazincover war. Die Headline lautete 'Schwanger mit 18?' Und nur, weil ich etwas getragen hatte, dass meinen Bauch nicht flach aussehen ließ. Ich habe das als Strafe wahrgenommen", erinnert sie sich.

Über ihr falsches Selbstbild von damals sagt sie weiter: „Ich dachte, ich sollte das Gefühl haben, am Ende einer Show oder mittendrin ohnmächtig zu werden. Jetzt merke ich, nein, wenn du etwas isst, Energie hast, stärker wirst, kannst du all diese Shows machen und dich nicht entkräftet fühlen."

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Heute lebt Taylor mit sich im Einklang

Swift lebt heutzutage mehr mit sich im Einklang. ​In einem Beitrag kurz vor ihrem 30. Geburtstag, den sie für das US-Frauenzeitschrift "Elle" schrieb, erklärt die Sängerin, dass sie jeden Tag Selbstakzeptanz übe. Sie habe gelernt, "nicht jedes Gramm Fett an meinem Körper zu hassen". Sie habe festgestellt, dass exzessive Diäten "sehr gefährlich" sein können und es keine "Schnelllösung" dafür gebe, sich in seiner eigenen Haut wohlzufühlen. "Ich arbeite jeden Tag daran, meinen Körper zu akzeptieren."

Wenn Sie unter Essstörungen leiden oder jemanden kennen, der darunter leidet, finden Sie hier eine Liste von professionellen Beratungsstellen.

Swift spricht über die Krebserkrankung der Mutter

In der Netflix-Doku spricht Taylor unter anderem auch von der Krebserkrankung ihrer Mutter. Andrea Swift war zunächst an Brustkrebs erkrankt, bevor ein Hirntumor festgestellt wurde, wegen dem die "Shake It Off"-Interpretin einige ihrer geplanten Tourdaten absagte. 

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BANG Showbiz/RTL.de