'Supergirl'-Star Melissa Benoist outet sich als Opfer häuslicher Gewalt

'Supergirl'-Star Melissa Benoist outet sich als Opfer häuslicher Gewalt
Melissa Benoist hat mit Chris Wood die große Liebe gefunden © FayesVision/WENN.com, WENN

'Supergirl'-Star Melissa Benoist hat einen mutigen Schritt gewagt und bekommt dafür aktuell viel Lob.

Wenn man Melissa Benoist (31) nach ihrer dunkelsten Zeit fragt, muss der 'Supergirl'-Star nicht lange überlegen: ihre Beziehung zu einem Mann, der ihr immer wieder und wieder Gewalt antat… 

Ein wichtiger Schritt

Seit 2015 ist sie das Supergirl in der gleichnamigen Serie. Jetzt hat sie wahre Stärke bewiesen: In einem 14 Minuten langen, extrem emotionalen Video outete sich die Amerikanerin als Opfer häuslicher Gewalt.

Sie habe einst eine Beziehung mit einem Mann geführt, der sie geschlagen habe, machte Melissa öffentlich. Inzwischen ist die Blondine glücklich mit ihrem 'Supergirl'-Co-Star Chris Wood verheiratet.

"Ich bin eine Überlebende"

In ihrem drastischen Video, das sie auf Instagram veröffentlich und mit den Worten "Das Leben ist nicht immer das, was es scheint" kommentiert hat, spart Melissa nicht mit dramatischen und traurigen Details.

"Ich bin eine Überlebende häuslicher Gewalt oder Gewalt in der Beziehung", liest die sichtlich um Fassung bemühte Schauspielerin ein zuvor geschriebenes Statement vor. "Ich hätte niemals gedacht, dass ich das aussprechen oder gar veröffentlichen könnte."

Keine Namen – nur Narben

Wer genau es war, der sie misshandelte, sagte Melissa Benoist nicht. Sie beschrieb den Täter allerdings, als jemanden, dem man sich nicht entziehen konnte.

Jünger als sie sei er gewesen und krankhaft eifersüchtig, weswegen Melissa Benoist mehrere Vorsprechen absagte, bei denen männliche Kollegen hätten dabei sein sollen.

"Die harte Wahrheit ist, dass ich weiß, wie es sich anfühlt, festgehalten zu werden, wiederholt geschlagen zu werden, so hart geschlagen zu werden, dass mir die Luft weg blieb", beschreibt die Schauspielerin ihr Martyrium. Sie sei gewürgt worden, gegen Wände geschubst, über den Boden geschleift.

Der Weg aus der Hölle

Einmal habe ihr Partner ein Mobiltelefon nach ihr geworfen und sie dabei so stark am Auge verletzt, dass sie bleibende Schäden davontrug. Da begriff Melissa Benoist, dass sie ihren Peiniger verlassen müsste. Als ersten Schritt vertraute sie sich Freunden an: "Je mehr ich mich anderen anvertraute, desto mehr wurde ich unterstützt."

Melissa Benoist schloss ihr Posting mit der eindringlichen Bitte, bei häuslicher Gewalt nicht wegzuschauen und sich nicht zum Opfer machen zu lassen. Derzeit wird der 'Supergirl'-Star stark für seinen mutigen Schritt gelobt.

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