Stormy Daniels: Festnahme im Stripclub - ihr Anwalt schäumt vor Wut

Stormy Daniels in Stripclub festgenommen
Stormy Daniels bei einer Pressekonferenz in New York © JStone / Shutterstock.com, SpotOn

Anwalt wettert auf Twitter

Pornostar Stormy Daniels (39) wurde offenbar festgenommen. Angeblich soll sie zugelassen haben, dass ein Kunde sie in einem Stripclub in Ohio anfasst. Das teilte ihr Anwalt Michael Avenatti (47) via Twitter mit. Daniels hatte weltweit Schlagzeilen gemacht, weil sie behauptet, 2006 eine Affäre mit Donald Trump (72) gehabt zu haben. Zudem soll sie 130.000 Dollar von Trumps Anwalt erhalten haben, angeblich im Austausch für ihr Schweigen. Trump hat die Affäre bestritten.

Avenatti schrieb auf Twitter, dass seine Klientin in einem Stripclub in Ohio festgenommen wurde. Der Grund: Sie habe angeblich einem Kunden erlaubt, sie zu berühren, während sie auf der Bühne war - in nicht-sexueller Weise, so Avenatti, der hinzufügte: "Soll das ein Witz sein?" Zudem fragt sich der Anwalt, ob die Mittel der Strafverfolgung wirklich für derartige Operationen verschwendet werden: "Es muss höhere Prioritäten geben."

"Politisch motiviert"?

Daniels, deren offizieller Name Stephanie Clifford ist, sei laut Avenatti festgenommen worden für "die gleiche Show, die sie im ganzen Land in fast einhundert Stripclubs performt hat". Zudem unterstellte er, dass die Festnahme Daniels' "politisch motiviert" gewesen sei: "Es riecht nach Verzweiflung." Er wolle alle "falschen Anschuldigungen" bekämpfen.

Avenatti twitterte später zudem, Daniels werde voraussichtlich gegen Kaution freigelassen. Nach dem Gesetz von Ohio darf laut CNN ein Angestellter, der in den Räumlichkeiten eines sexuell orientierten Geschäfts regelmäßig nackt oder halbnackt auftritt, niemanden berühren, der kein Familienmitglied ist, während er oder sie nackt oder halbnackt in dem Geschäft ist.

Daniels verklagt Trump und seinen früheren Anwalt, Michael Cohen (51), um aus einer Geheimhaltungsvereinbarung entlassen zu werden, die sie, wie sie sagt, einige Tage vor der Präsidentschaftswahl 2016 unterschrieben habe. Das Dokument soll sie nach eigenen Angaben daran hindern, die angebliche Affäre öffentlich zu diskutieren.

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