Stormy Daniels bekam Geld von Donald Trumps Anwalt

Donald Trumps Anwalt bestätigt Zahlung an Porno-Star
Es wird langsam eng für US-Präsident Donald Trump in der Affäre um Porno-Star Stormy Daniels © Dennis Van Tine/starmaxinc.com/ImageCollect, SpotOn

US-Präsident Trump angeblich nicht involviert

Ist das ein indirektes Schuldgeständnis? Seit einiger Zeit hält sich das Gerücht, US-Präsident Donald Trump (71, "Great Again!") habe Schweigegeld gezahlt, um eine angebliche Affäre mit dem Porno-Star "Stormy Daniels" (38) zu verheimlichen. Nun bestätigte Trumps langjähriger Anwalt, Michael Cohen, die Zahlung.

Stormy Daniels soll 130.000 Dollar kassiert haben

Der US-Zeitung "New York Times" teilte Cohen mit, er habe 130.000 Dollar (umgerechnet rund 105.000 Euro) an Daniels gezahlt, die eigentlich Stephanie Clifford heißt. Die Summe habe er aus eigener Tasche bezahlt. "Weder die Trump-Organisation noch das Trump-Wahlkampf-Team waren an der Transaktion für Frau Clifford beteiligt", so Cohen weiter.

Das Geld sei ihm später weder direkt noch indirekt zurückerstattet worden. "Die Zahlung an Frau Clifford war legal und weder ein Beitrag zum Wahlkampf, noch eine Wahlkampf-Zahlung von irgendjemandem", zitiert das Blatt Cohen weiter. Aus welchem Grund das Geld floss, dazu bezog der Anwalt allerdings keine Stellung.

Sie lernten sich bei einem Golfturnier kennen

Das "Wall Street Journal" hatte zuvor berichtet, dass Cohen Daniels eben diese Summe bezahlt haben soll, angeblich mit dem Ziel, eine Affäre zwischen dem Porno-Star und Trump ein Jahrzehnt zuvor geheim zu halten. Das passierte demnach kurz vor der Präsidentschaftswahl 2016. Laut den Gerüchten war der jetzige Präsident mit Daniels zusammen, kurz nachdem seine Frau Melania (47) den gemeinsamen Sohn Barron zur Welt gebracht hatte.

Daniels veröffentlichte ihrerseits erst vor Kurzem ein Statement, indem sie die Affäre weiter abstreitet: "In den vergangenen Wochen wurde ich unzählige Male gebeten, Berichte über eine angebliche sexuelle Beziehung, die ich mit Donald Trump vor vielen, vielen Jahren hatte, zu kommentieren", heißt es darin. "Tatsache ist, dass jede Partei dieser angeblichen Affäre deren Existenz dementierte, in den Jahren 2006, 2011, 2016, 2017 und jetzt wieder im Jahr 2018. Ich leugne die Affäre nicht, weil mir 'Schweigegeld' gezahlt wurde, wie Boulevardblätter in Übersee-Besitz berichteten. Ich dementiere diese Affäre, weil sie nie passiert ist. Ich werde zu diesem Thema keinen weiteren Kommentar abgeben."

Dem widerspricht ein Bericht der US-Zeitschrift "InTouch". Das Magazin veröffentlichte ein Interview-Transkript aus dem Jahr 2011, in dem Porno-Darstellerin Stormy Daniels über ihre Erlebnisse mit dem US-Präsidenten spricht. Demnach habe sie Trump auf einem Golfturnier kennengelernt und ihn anschließend in seine Suite vor Ort begleitet, um dort Sex zu haben. Anschließend habe sie der Präsident um die Signatur ihrer, sich in seinem Besitz befindenden, Pornofilme gebeten.

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