Steffi Graf: Mit diesen Karriere-Spätfolgen quält sich die Tennislegende

Steffi leidet

Sie gilt noch immer als eine der besten Tennisspielerinnen aller Zeiten: Steffi Graf (49) hat im Leben alles gewonnen, was es zu gewinnen gab: 22 Grand Slams sowie Olympisches Gold nennt die Ausnahmeathletin ihr eigen. In einem Interview mit dem "Stellar Magazin" verrät sie, welchen Preis der Erfolg hatte.

Steffi Graf: "Hier zu sitzen, meine Hüfte – das schmerzt"

Gemeinsam mit ihrem Mann André Agassi (48), der ebenfalls einst an der Spitze der Weltrangliste stand, spricht Steffi Graf über die Wehwehchen, die ihr auch 20 Jahre nach Ende ihrer beispiellosen Karriere anhaften. “Ihre Hüfte hat es am schlimmsten getroffen und mein Rücken ist in ziemlich schlechtem Zustand”, gesteht Agassi, was seine Frau umgehend bestätigt: “Ja, hier zu sitzen, meine Hüfte – das schmerzt. Es ist also nicht so toll. Ich habe ein Knie, bei dem Knochen auf Knochen ist. Aber wissen Sie, das war zu erwarten. (Tennis) war hart für unsere Körper. Und Sie finden uns auch nicht mehr draußen auf dem Tennisplatz, außer es ist etwas sehr Kleines.”

"Wir wollten, dass unsere Kinder selbst wählen können"

Die Erfahrung bedeutet, dass das Paar seinen Kindern die Entscheidung offen lässt, ob sie in die Fußstapfen ihrer berühmten Eltern treten wollen. "Wir wollten, dass unsere Kinder selbst wählen können und sich dann sicher sind, dass ihre Tage das widerspiegeln, was ihnen wichtig ist. Denn etwas ein bisschen zu machen, ist nicht der Deal", erklärt André Agassi. Es sieht so aus, dass keine neue Tennisgeneration im Hause Graf-Agassi heranwächst: Weder Jaden Gil (17) noch seine Schwester Jaz Elle (15) zeigen Interesse daran, professionell Bälle übers Netz zu schlagen. Kein Wunder, schließlich sehen sie tagtäglich die Blessuren, die Steffi Graf und André Agassi davongetragen haben…

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