SPD-Politiker Karl Lauterbach: Bei Frauke Ludowig spricht er über sein Single-Leben

Wie tickt der polarisierende SPD-Politiker privat?
07:53 Min

Wie tickt der polarisierende SPD-Politiker privat?

Karl Lauterbach ist „sehr viel vorsichtiger geworden“

Er mahnt und warnt gefühlt Tag und Nacht – und das jetzt schon seit einem ganzen Jahr. SPD-Politiker und Gesundheits-Experte Karl Lauterbach (58) ist für Viele eines der Gesichter der Corona-Pandemie in Deutschland. Auch RTL-Moderatorin Frauke Ludowig sieht das so: „Er ist sicherlich jemand, der uns immer wieder wachrüttelt, aber auch jemand, den man manchmal schütteln möchte.“ Karl Lauterbach löst so viele Emotionen in den Bürgern aus, wie vielleicht kein anderer Politiker im Land. Das hat teilweise krasse Konsequenzen für den 58-Jährigen: Hass-Attacken, Shitstorms und sogar Morddrohungen. Deshalb gesteht er Frauke Ludowig im „Exclusiv – Weekend“-Interview: „Ich bin sehr viel vorsichtiger geworden.“ Was er damit meint und welchen Einfluss das auf sein Privatleben hat, zeigen wir oben im Video.

Lauterbachs Faszination für die Fliege ist verflogen

Karl Lauterbach im März 2020 zu Gast bei Markus Lanz - damals noch mit Fliege.
Karl Lauterbach im März 2020 zu Gast bei Markus Lanz - damals noch mit Fliege. © imago images/APress, via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Hört man den Namen Karl Lauterbach, so hat man direkt ein Bild vor Augen. Was zu diesem Bild mittlerweile allerdings nicht mehr gehört, ist die Fliege! Die ist für den 58-Jährigen mittlerweile „aus der Mode“, wie er Frauke Ludowig im Interview erklärt. Dabei war sie jahrelang das Markenzeichen des studierten Epidemiologen. Doch vor allem jüngere Menschen hätten das Mode-Accessoire oft als unpassend empfunden und auch Lauterbach „fand es nachher selbst ein bisschen albern.“ Teilweise verschenke er nun Exemplare aus seiner Sammlung.

Was im Leben des Gesundheitsexperten ebenfalls seit langer Zeit Geschichte ist, ist Salz! Der Politiker ernährt sich schon jahrelang salzarm, denn Salz könne ein „wichtiger Risikofaktor für die Entstehung von Bluthochdruck, Gefäßerkrankungen und möglicherweise auch von Demenz“ sein. Das fand er gemeinsam mit anderen Wissenschaftlern in seiner Zeit an der Harvard School of Public Health raus.

Unglücklicher Single: „Ich scheine ein Ladenhüter zu sein“

Im Interview mit „Bunte“ gab Karl Lauterbach kürzlich zu, dass in seinem Leben noch eine „liebevolle Frau“ fehle. Müssten ihn mittlerweile nicht schon zahlreiche Botschaften von Frauen erreicht haben, will Frauke Ludowig wissen. Die Realität sieht anders aus: „Ehrlich gesagt ist mir das leider entgangen, ich scheine ein Ladenhüter zu sein“, scherzt Lauterbach im Interview. Doch ohnehin habe er aktuell überhaupt keine Zeit, um an seinem Single-Leben zu arbeiten: „Der Tag hat zu wenige Stunden.“ Und wenn er dann mal ein paar freie Minuten habe, nutze er diese für seine Freunde, seine fünf Kinder und seine Eltern.

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