Sophia Wollersheim: "Gina-Lisa hat keine Schamgrenze mehr"

Sophia Wollersheim: "Gina-Lisa hat keine Schamgrenze mehr"
Sophia Wollersheim erreichte im vergangenen Jahr den zweiten Platz im "Dschungelcamp" © RTL / Stefan Menne, SpotOn
Anzeige:

Ex-Kandidatin im Interview

Schon vor dem Einzug ins "Dschungelcamp" fliegen die ersten Fetzen. Ex-Camperin Sophia Wollersheim (29) fordert von Gina-Lisa Lohfink (30), endlich ihre Schulden bei Wollersheims Noch-Ehemann Bert zu bezahlen. Was in jener Partynacht wirklich passiert ist, erklärt Sophia jetzt im Interview mit spot on news. Die 29-Jährige erreichte im vergangenen Jahr Platz 2 im "Dschungelcamp" und arbeitet seitdem erfolgreich als DJane.

Ein Jahr ist Ihr Dschungel-Abenteuer jetzt her, wie ist es Ihnen seither ergangen?

Sophia Wollersheim: Bei mir hat sich alles verändert, mein ganzes Leben. Ich bin auf einmal von den Menschen so wahrgenommen worden, wie ich wirklich bin. Und wurde dann auch noch mit dem zweiten Platz belohnt. Was will man mehr? Ich würde jederzeit wieder in den Dschungel gehen. Nur das nächste Mal mit einem anderen Bewusstsein. Und zwar, dass der Dschungel Körperverletzung ist. Das ist keine Gage, die man dafür bekommt, sondern Schmerzensgeld.

Beruflich ging es seit dem Dschungel für Sie immer weiter aufwärts...

Wollersheim: Ja. Ich habe schon vor dem Dschungel eine dreijährige Ausbildung als DJane gemacht. Das Camp hat mir dann geholfen, die Aufträge zu bekommen, die man vielleicht sonst nicht und vor allem auch nicht so schnell bekommen hätte.

Werden Sie sich die neue Staffel im Fernsehen ansehen?

Wollersheim: Ja, ich fliege dafür sogar extra früher nach Hause zurück. Eigentlich wollte ich den kompletten Januar in Miami verbringen. Aber als Dschungel-Expertin muss ich natürlich vor Ort sein und natürlich muss ich dann auch die Sendung verfolgen. Aber das mache ich sehr gerne. Ich weiß ja, wie es da unten ist, und kann mit den Kandidaten mitfühlen. Ich freue mich darauf.

Wie finden Sie die neuen Kandidaten?

Wollersheim: Ich bin sehr gespannt. Es sind sehr viele verschiedene Charaktere dabei. Aber auch sehr viele - sagen wir mal - einfacher strukturierte Menschen. Ich könnte mir vorstellen, dass es dieses Jahr sehr spannend wird. Ich glaube, dass vor allem Jens gut beim Publikum ankommen wird. Er ist ein Sympathieträger und jemand, mit dem man Mitleid haben kann. Er ist schon so oft auf die Schnauze gefallen und hat sich trotzdem immer wieder neue Ideen überlegt, um Geld zu verdienen und zu überleben. Er ist ein richtiger Überlebenskünstler und sehr hartnäckig, deshalb traue ich ihm sehr viel zu. Auch Thomas Häßler dürfte weit kommen. Fußballer wollen ja schon von Haus aus gewinnen. Er ist zwar nicht so breit wie Thorsten Legat, aber muss er ja auch nicht. Der Wille zählt!

Für Schlagzeilen sorgte zuletzt vor allem Ihre Breitseite gegen Gina-Lisa. Was steckt dahinter?

Wollersheim: Ich wollte überhaupt nicht gegen sie austeilen. Ich hatte nur beiläufig erwähnt, dass sie bei Bert schon mal die Zeche geprellt hat. Das war vor ungefähr vier Jahren. Damals tauchte sie mit irgendwelchen komischen Typen in Berts Laden auf und bestellte Champagner in Hülle und Fülle. Irgendwann meinte sie, sie müsse kurz raus, angeblich zum Telefonieren. Und dann hat sie sich verdrückt. Bert hat sich dann als sehr ehrenwert erwiesen und beschlossen, damit nicht an die Öffentlichkeit zu gehen. Ich hätte sie verklagt, schließlich ging es um 6.500 Euro. Sie hat auch andere Läden schon geprellt. Nur traut sich das keiner zu sagen. Aber das wird bald alles rauskommen. Ich sage nur die Wahrheit, da kann das Management noch so viel drohen. Ich lasse mich nicht bedrohen und andere Stellen auch nicht. Mein persönlicher Rat an sie ist: Bezahl deine Schulden. Wenn man saufen und feiern kann, kann man auch seine Rechnungen bezahlen.

Was meinen Sie, wie sich Gina-Lisa im Dschungel geben wird?

Wollersheim: Ich glaube, sie hat keine Schamgrenze mehr. Sie hat schon so einige Dinge gemacht, wo andere sagen würden: "Oh Gott, wie kann die nur?" Ich glaube, sie ist ziemlich schmerzfrei.

Was war für Sie denn selbst das Schlimmste im Camp?

Wollersheim: Das Schlimmste war mit allen Menschen auf einem Haufen zu sitzen und keine Privatsphäre zu haben. Die wissen alle gar nicht, was auf sie zukommt. Das ist mehr als echt da drin, das ist wirklich Hardcore.

Welchen Tipp können Sie den Kandidaten mit auf den Weg geben?

Wollersheim: Sie sollten auf jeden Fall versuchen, Salz und Pfeffer reinzuschmuggeln. (lacht)

Alle Infos zu "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" im Special bei RTL.de

spot on news