Sommerhaus der Stars: Ein neuer Feind im Haus

Sommerhaus der Stars: Ein neuer Feind im Haus
Lisha konzentriert sich auf ihren Hass. © TV NOW, SpotOn

Nächster Vertrauensbruch

Verrat, Rache und falsches Spiel: Es bleibt spannend im "Sommerhaus der Stars" (RTL/TVNOW). In der zehnten Folge verschieben sich die Dynamiken noch einmal neu. Der Dank gilt natürlich wieder Lisha (33), die die nächste Freundschaft zu Grabe trägt. Zumindest hinterrücks.

Beim Spiel "Swingerparty" müssen die Frauen eine extreme Kopfrechenleistung vollbringen, während sie in schwindelerregender Höhe nur ein Karabinerhaken von einem Sturz in die Tiefe trennt. Der Haken geht bei der richtigen Antwort auf, was heißt dass die Frauen nach vollbrachter Glanzleistung auch noch einen ungewollten Bunjeesprung rückwärts hinlegen müssen. Die Aufgabe der Männer indes: unten rumstehen. Und hoffen, denn die Gewinner dürfen ein Paar, das sich in den letzten Spielen gesichert hat, entsafen. "Das ändert alles!", checkt diesmal sogar Chris.

Bodybuilderin Caro (41) behält trotz Höhenangst und einem Ehemann, der ihr permanent Beleidigungen von unten entgegenbrüllt, einen kühlen Kopf und errechnet die Lösung in weniger als sieben Minuten. Der erste Sieg für Andreas (52) und Caro! Doch die Freude hält nicht lang. Mit großer Kraft kommt große Verantwortung, wusste schon Spiderman. Und bei der Frage, wen sie nun entsafen, sind sich Caro und Andreas alles andere als einig: Andreas ist für Lisha und Lou (31) - was für Caro überhaupt nicht infrage kommt. Besonders weil sie ihrer Sommerhaus-Freundin bereits versichert hat, dass sie sie keinesfalls wählen würde.

Endgegner Gewissen

Doch Andreas hat gute Argumente und Freundschaft ist keines davon: "Entweder wir haben zwei Gegner im Endspiel die hart sind oder einen. Was ist dir lieber?", "Morgen geht es Mann gegen Mann und da würde uns auch eine Lisha und ein Lou rausschmeißen", "Das ist ein Spiel und hier geht es um 50.000 Euro". Endgegner Gewissen. Kurze Zeit später verkündet Andreas die Entscheidung der Robens: Lisha und Lou verlieren ihre Sicherheitsposition, "das ist eine taktische Entscheidung, klare Sache."

Für das nun nicht mehr gesicherte Paar ist die Aktion das "Hinterhältigste was je passiert ist". Oder wie das alte Sprichwort laut Lou schon sagte: "Gib einem Menschen Macht und er fickt dich." Lisha fühlt sich sogar an ein Trauma mit ihrer Mutter erinnert: "Ich kann nicht mal der Frau vertrauen, die mich geworfen hat, Alter. Wem soll ich vertrauen?". Sicher nicht mehr Caro, auch wenn die sich "fühlt, als hätte ich meine Seele verkauft", entschuldigt, bereut und bittere Tränen der Schuld weint.

Zur Auflockerung im "Sommerhaus of Thrones" folgt noch ein kleiner Wettkampf. Wir kommen zum entwürdigendsten Spiel bisher: Die Frauen müssen sich mit dem "Wissen" ihrer Männer übertrumpfen. Wie viele Satzzeichen kann dein Mann aufzählen? Wie viele Ozeane? Konsonanten? Die häufigste Antwort der Frauen: "Ich passe." Die Männer unterbieten die Erwartungen trotzdem. Am wenigsten nicht gewusst haben die Pharos. Und sind damit safe. Das auch noch.

Caro umarmt den Teufel

Zurück zur eigentlichen Schlacht: Lisha hat beschlossen, Caro so lange "Honig ums Maul zu schmieren", wie sie sie noch braucht. Das Verwunderlichste ist, dass Caro darauf reinfällt. Im Kameraraum freut sie sich darüber, dass die Freundschaft nun sogar noch "inniger und enger als vorher" sei, während Bilder einer Umarmung zwischen den beiden eingespielt werden. Lisha mit diabolischem Grinsen über dieselbe Szene: "Du umarmst den Teufel gerade." Denn natürlich hat sie überhaupt nichts verziehen. "Ich ekel mich vor denen. [...] Und am Ende kriegen die den Koffer ins Gesicht geknallt von uns."

Und Lishas Plan geht auf: Bei der Nominierung am Abend macht Caro schließlich offiziell wieder gut, was ihr Mann zuvor verbockt hatte: Sie wählt wie versprochen Eva und Chris. Das ehemals meist gehasste Paar verabschiedet sich am nächsten Morgen. Was in den vergangenen acht Folgen unter einigen wohl für Freudentänze gesorgt hätte, jetzt aber kaum mehr ins Gewicht fällt. Warum auch, es gibt ja einen neuen Feind im Haus.

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