So geht es Jochen Schropp nach seinem öffentlichen Coming-out

Jochen Schropp: "Ich fühle mich schwuler"

Moderator Jochen Schropp (39) spricht auf dem "Bavaria Filmfest" darüber, wie es ihm nach seinem öffentlichen Coming-out vor einigen Wochen jetzt geht. Sein erstes humoriges Fazit lautet: "Ich fühle mich schwuler." Warum seine TV-Kollegen auf der Party es immer noch sehr mutig finden, dass er seine Homosexualität publik gemacht hat, erfahren Sie im Video.

Seine Mutter fand seinen Coming-out-Brief gar nicht gut

Während Jochen Schropp für sein Coming-out in Form eines offenen Briefes im "Stern" von vielen Prominenten gefeiert wurde, gab es privat eine Person, die gar nicht glücklich über das war, was Jochen geschrieben hatte: seine Mutter. Jochen gesteht: "Meine Mutter mochte mein Interview und meinen Brief nicht, weil sie sich verraten gefühlt hat." In seinem Brief hatte der Moderator geschrieben, dass seine Mutter sich Selbsthilfebücher besorgt hatte, um nachzulesen, wie sie am besten mit ihrem schwulen Sohn umgehen sollte.

"Damit wollte ich einfach nur ihre Überforderung herausstellen", erklärt Jochen, "dein Kind ist schwul, und das auch noch in den Neunzigern in einem kleinen Dorf." Für seine Mutter hat dies in seinem offenen Brief aber wohl zu sehr danach geklungen, als würde sie mit der Homosexualität ihres Sohnes nicht umgehen können. Das gab Ärger bei den Schropps. Deshalb ist es Jochen  jetzt besonders wichtig zu betonen, dass seine Eltern ihn wirklich immer unterstützt haben. Hoffentlich ist seine Mutter nach diesem neuen öffentlichen Statement jetzt nicht mehr sauer auf ihn.