Simone und Sophia Thomalla nehmen Abschied von Rudi Assauer (†74)

Simone und Sophia Thomalla: Abschied von Rudi Assauer
Simone und Tochter Sophia Thomalla nehmen Abschied von Rudi Aussauer © Ina Fassbender/picture-alliance/Cover Images, WENN

Die deutsche Fußball-Legende Rudi Assauer ist im Alter von 74 Jahren nach seiner langen Demenzerkrankung gestorben

Abschied von Rudi Assauer

Es ist ein emotionaler Abschied: Nicht nur für Familie und Freunde, sondern für alle Fußball-Fans in Deutschland. Im Alter von nur 74 Jahren ist Rudi Assauer im Beisein und in den Armen seiner Tochter Bettina am 6. Februar 2019 in Herten gestorben.

Heute erweisen ihm alle, die der deutschen Fußball-Legende einst nahe standen, die letzte Ehre und trauern in der Propsteikirche St. Urbanus in Gelsenkirchen um Rudi. Auf dem Weg zur Gedenkfeier kam es dann auch noch zu einem emotionalen Aufeinandertreffen zwischen Simone Thomalla (57), Assauers Lebensgefährtin von 2000 bis 2009, und seiner Tochter Katy. Die stützte ihre ehemalige Stieftochter liebevoll, während sie gemeinsam zur Kirche schritten.

Das passierte in der Kirche

Laut "BILD"-Informationen ertönte nach der Begrüßung und einem Orgelspiel, das irische Segenslied "Möge die Straße". Später sang ein Teil der Arena auch das Lied "Großer Gott, wir loben dich" mit. Außerdem wurden von vielen Angehörigen Fürbittengebete vorgetragen. Eine Gedenkfeier, die mit vielen Tränen, Liebesbekundungen, Trauer und sogar mit einigen Lachern stattfand.

Wie der Verlag weiter berichtet, habe Ex-Werder-Bremen-Torwart Dieter Burdenski (68) für den wohl witzigsten Moment in der Kirche gesorgt, als er eine Anekdote aus der Vergangenheit zum Besten gab: "Als Assauer in Bremen war, schlug er nach drei Pleiten in Folge vor, dass alle Spieler erst mal zwei Fernet Branca trinken sollten. Gesagt, getan. Die Folge: eine 0:7-Klatsche gegen die Bayern."

Auf Wiedersehen, lieber Rudi

Die Menschen, die mit ihm und neben ihm älter werden durften – als Familienmitglied, Freund oder Fan –, haben heute Abschied genommen. Abschied von Rudi Assauer: Ein Mann des Fußballs, ein Mann mit einem Herzen, "ganz überwiegend gefärbt in Blau-Weiß. Aber auch in Grün-Weiß. Und insbesondere, wegen seiner Zeit in Dortmund … sicherlich auch in Schwarz-Gelb."

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