Sibylle Rauch muss für Geld zurück ins Sex-Gewerbe

Sibylle Rauch zurück in der Erotik-Branche
01:23 Min Sibylle Rauch zurück in der Erotik-Branche

von Sebastian Tews

Drogen, Prostitution, Armut - Ex-Erotikstar Sibylle Rauch (58) hat mit den Schattenseiten des Lebens ausführlich Bekanntschaft gemacht. "Ich habe mein Leben verkokst und verkorkst", sagte das ehemalige Sexsymbol 2018 in einem RTL-Interview. Jetzt droht der Dschungelcamperin der erneute Absturz. Ihr Gönner ist weg, ihr Manager auch. Rauch steht vor dem Nichts und braucht dringend Geld. Deswegen will sie ihre Dienste wieder im Sex-Gewerbe anbieten. Wie spartantisch die Schauspielerin aktuell auf 40 qm in Wien wohnt, zeigt das Video. 

"In zwei Jahren will mich keiner mehr haben"

"Ich kann mir nicht leisten, nichts zu tun", sagt Rauch im Interview mit RTL.de. "Deswegen werde ich ab dem 1. April Inserate im 'Sexmagazin AT' schalten. Männer können mich dann wieder treffen." Und auch Sex mit ihr haben: "Sex ist bei diesen Treffen nicht die Voraussetzung, aber es kann sich ergeben", erklärt der ehemalige "Eis am Stiel"-Star. Ursprünglich hatte Rauch andere Karrierepläne. Vor wenigen Monaten träumte sie noch von einem Comeback im Showbusiness: "Mein Wunsch war eigentlich, wieder als Schauspielerin Fuß zu fassen, aber jetzt ist es halt so.“ Bis zu 100 Euro die Stunde will sie für ein Treffen verlangen: "Jetzt komme ich ja auch noch gut bei Männern an", erzählt sie. "Aber in zwei Jahren will mich keiner mehr haben." 

"Ich habe keine finanzielle Unterstützung mehr"

Zur Rückkehr ins Sexgewerbe sieht sich Sibylle Rauch gezwungen. Grund ist der Verlust ihres Gönners Alex Sch., den sie immer nur liebevoll „Bussi-Bär“ nannte: „'Bussi Bär' ist nicht mehr da. Er ist verschwunden, hat das Handy aus und reagiert nicht auf meine SMS." Ein Drama für das Ex-Erotiksternchen: "Er hat mein Leben abgesichert und war der Grund, warum ich nicht mehr ins Gewerbe musste", sagt Rauch. "Er hat die Miete für mein Apartment übernommen, mir im Monat zwischen 1.200 und 1.500 Euro zukommen lassen. Jetzt habe ich keine finanzielle Unterstützung mehr. Ich habe ja nicht einmal eine Krankenversicherung."

Und auch ihren Manager Helmut Werner hat sie verloren: "Der Vertrag zwischen uns ist stillgelegt, was einer Kündigung gleichkommt. Für mich ist es eine Erlösung, weil es eine untragbare Situation war und er mich schwer beschimpft hat." Unter Tränen sagt sie: "Er hat mir die Würde genommen und die Würde des Menschen ist unantastbar."  

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