Sexueller Missbrauch? Moses Farrow verteidigt Woody Allen erneut

Sexueller Missbrauch? Moses Farrow verteidigt Woody Allen erneut
Woody Allen wird von seinem Adoptivsohn verteidigt © Twocoms / Shutterstock.com, SpotOn

Neuer Post in seinem Blog

Moses Farrow (40), Adoptivsohn von Schauspielerin Mia Farrow (73) und Woody Allen (82), nimmt den US-Filmemacher erneut in Schutz. In seinem Blog schreibt sich der Fotograf und Therapeut seine Sicht der Dinge zu den Missbrauchsvorwürfen gegen Allen von der Seele: "Ich kann nicht länger schweigen, da er weiterhin für ein Verbrechen verurteilt wird, das er nicht begangen hat."

"Frei erfunden"

Er sei vor, während und nach dem angeblichen Ereignis am 4. August 1992 im Haus in Bridgewater, Connecticut, anwesend gewesen, so der 40-Jährige. Er wolle seine Geschichte, da die "öffentliche Hysterie von Anfang des Jahres etwas nachgelassen" habe, nun teilen. Seit Jahren steht der Vorwurf im Raum, Allen soll sich an Adoptivtochter Dylan Farrow (32) vergangen haben. Anfang des Jahres hatte sie die Missbrauchsvorwürfe gegen den Regisseur in einem TV-Interview erneuert. Das beschreibt Moses Farrow nun als "frei erfunden".

Gleichzeitig erhebt er schwere Vorwürfe gegen seine Adoptivmutter Mia Farrow: Sie habe einige seiner Geschwister misshandelt: "Sie hat sogar meinen Bruder Thaddeus, der querschnittsgelähmt war, über Nacht in einem Schuppen eingeschlossen, um ihn für eine Geringfügigkeit zu bestrafen", so Moses Farrow. Thaddeus Farrow kam im Jahr 2016 bei einem Autounfall ums Leben. Moses wiederum habe Angst gehabt und sei nach der Trennung der Eltern von seiner Mutter gegen Woody Allen aufgehetzt worden.

Allen hat die Missbrauchsvorwürfe stets zurückgewiesen. Mia Farrow hatte sie nach der Trennung in einem Sorgerechtsprozess erstmals erhoben. Daraufhin verlor er das Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder. Allen und Farrow waren von 1980 bis 1992 ein Paar. Mit Farrows Adoptivtochter Soon-Yi Previn (47) ist Allen seit 1997 verheiratet. Das Paar hat zwei Kinder adoptiert.

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