Sex-Skandal um Harvey Weinstein: Jetzt spricht Ex-Bond-Girl Eva Green

Weinstein drohte Bond-Girl Eva Green zu zerstören
Auch Eva Green soll eines der Opfer von Harvey Weinstein gewesen sein © picture alliance / dpa, Kerim Okten

Filmrolle gegen Sex

Der Sex-Skandal um Filmproduzent Harvey Weinstein (65) zieht immer weitere Kreise. Fast täglich kommen neue Anschuldigungen zutage. Zuletzt erklärte die französische Schauspielern Marlène Jobert (76), Weinstein habe ihrer Tochter, dem Bond-Girl Eva Green (37) gedroht, die Karriere zu zerstören, nachdem sie nicht bereit gewesen sei, ihm im Austausch gegen Filmrollen sexuelle Gefälligkeiten zu erweisen. Nun hat Eva Green ihr Schweigen gebrochen und sich selbst zu Wort gemeldet.

"Ich musste ihn von mir wegstoßen"

Die Geschichte, die der Star der Serie 'Penny Dreadful' dem Branchen-Magazin 'Variety' erzählt, hat viele Ähnlichkeiten mit dem, was andere Aktricen über ihr Zusammentreffen mit Weinstein erzählt haben. Auch Green traf er in einem Hotel 2010 - in Paris. "Ich habe ihn dort bei einem Business-Meeting getroffen."

Eva Greens Mutter, die Schauspielerin Marlène Jobert, hatte in einem Interview mit dem französischen Radio-Sender 'Europe 1 Radio' hatte Eva Greens Mutter Marlène Jobert enthüllt, Harvey Weinstein habe sie unter dem Vorwand eines Geschäftsmeetings in sein Büro gebeten. Dieses Büro sei gleichzeitig aber auch sein Hotelzimmer gewesen, so Jobert.

"Er hat sich unangemessen mir gegenüber verhalten. Ich musste ihn von mir wegstoßen. Ich kam zuglück davon, ohne dass es zum Schlimmsten kam, aber diese Erfahrung ließ mich geschockt und angewidert zurück", ergänzt Eva Green die Schilderungen ihrer Mutter. Wie vielen seiner Opfer versprach der Kinomogul angeblich auch Green, im Austausch gegen sexuelle Gefälligkeiten, ihre Karriere zu fördern. Als diese sich geweigert habe, drohte er ihr damit, ihre Karriere zu zerstören. 


Weinstein legte Green Steine in den Weg

"Sie war so eingeschüchtert, weil dieser Mann so viel Macht über das Kino hatte. Er muss ihr Steine in den Weg gelegt haben, weil er so verärgert war", ist sich Jobert sicher. Ihre Tochter habe danach einige Zeit gebraucht, um sich wieder zu erholen.

"Ich habe bisher nicht darüber gesprochen, weil ich meine Privatsphäre gewahrt wissen wollte", sagte Green dem Magazin. Aber ich habe den Eindruck, dass es jetzt wichtig ist, jetzt darüber zu sprechen."

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