Selena Gomez: Kritik an Donald Trumps Immigationspolitik auf Instagram

Selena Gomez: Werdet politisch!
Selena Gomez entdeckt ihre politische Ader © Ivan Nikolov/WENN.com, WENN

Sängerin Selena Gomez will nicht länger zur Immigrationspolitik Donald Trumps schweigen. Diese kritisiert sie scharf.

Selena Gomez (26) hat es ihrer Kollegin Rihanna (31) gleichgetan. Die hatte sich in der vergangenen Woche öffentlich erbost gezeigt ob der Bedingungen, unter denen Immigranten an der Grenze zwischen Mexiko und den USA festgesetzt werden.

Instagram als politisches Werkzeug

2018 fällte Donald Trumps (73) Regierung die Entscheidung, Kinder von asylsuchenden Familien von ihren Eltern zu trennen und an der Grenze in große Käfige zu sperren. Zahlreiche Stars haben sich bereits dagegen ausgesprochen, Erfolg hatten sie bislang keinen. Rihanna hatte kürzlich gegenüber ‘The Root’ erklärt: "Du musst so laut sein, wie du nur kannst, wenn es um Situationen geht, die so verstörend sind wie das, was gerade in Amerika mit den Immigranten passiert." Nun tut es ihr Selena nach, die auf Instagram zur Feder griff und ihre Fans aufrief, den Mund aufzumachen, wenn man politische Ungerechtigkeiten beobachte und nicht alles still zu akzeptieren: "Kinder in Käfigen! Auf Zementfußböden schlafen mit Aluminium-Decken! Kein Zugang zu menschenwürdigen Einrichtungen. Wie kann das immer noch passieren???"

Ruft jetzt an

Ihr Herz gehöre den Kindern, die von ihren Eltern getrennt auf sich alleine gestellt sind und ständig beobachtet werden. Immer wieder erreichen Meldungen auch Europa, dass bereits Kinder in den Zentren an der Grenze gestorben sind. Selena hat genug: "Es ist absolut unmenschlich, jemanden so zu behandeln – von Kindern ganz zu schweigen. Ich kann mir gar nicht vorstellen, was die durchmachen müssen." US-amerikanische Bürger müssten sich dafür einsetzen, dass derartige Auffanglager für immer geschlossen werden. Das gehe nur, indem ein entsprechendes Gesetz erlassen wird – und dafür müsse jeder kämpfen. Selena Gomez postete die Nummer für die Verwaltung des US-amerikanischen Capitols. Dort könne jeder anrufen, um mit seinem gewählten Repräsentanten zu sprechen und auf eine Gesetzesänderung zu pochen.

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