"Seele verkauft": J.K. Rowling führt US-Vizepräsident Mike Pence vor

"Seele verkauft": J.K. Rowling führt US-Vizepräsident Mike Pence vor
J. K. Rowling hat mit gewohnt klaren Worten erklärt, was sie von der aktuellen US-Politik hält © landmarkmedia / Shutterstock, Inc., SpotOn
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Von Vergangenheit eingeholt

Twitter ist ein zweischneidiges Schwert: Zwar kann man binnen Sekunden Millionen Menschen erreichen. Dummerweise vergisst der Kurznachrichtendienst aber auch keine noch so alte Nachricht, wie US-Vize-Präsident Mike Pence nun erfahren musste. Ausgerechnet "Harry Potter"-Autorin J.K. Rowling entlarvte ihn dank eines alten Tweets aus dem Jahr 2015 als scheinheiligen Opportunisten, der "seine Seele verkauft" habe.

Aktueller Hintergrund ist Donald Trumps radikales Einwanderungsverbot für Muslime aus bestimmten Ländern, das in den USA und im Rest der Welt derzeit heftige Proteste auslöst. Hinter diesem massiven Eingriff in die Freiheit vieler Bürger, den nicht wenige Menschen als verfassungswidrig ansehen, steht derzeit auch Pence zu 100 Prozent. Komisch nur, dass er 2015 noch folgenden Tweet zwitscherte: "Der Ruf danach, Muslime davon abzuhalten, in die USA einzureisen, ist beleidigend und verstößt gegen die Verfassung".

Diese Aussage des damaligen Gouverneurs von Indiana will so gar nicht zu den aktuellen Geschehnissen passen, findet Rowling. Also kommentierte sie das Ganze mit einem vielsagenden Bibelzitat: "Was hilft es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt und dafür seine Seele verkaufen muss?" Ihre Aussage ist eindeutig: Pence hat aus Machtgier an der Seite von Donald Trump seine Werte verraten.

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