Seal soll sie sexuell genötigt haben – Schon wieder gesteht eine Schauspielerin: Me too!

Tracey Birdsall will nicht mehr schweigen

Lange Zeit waren sie Nachbarn, haben sich gut verstanden. Dann soll Seal sie kurz vor seinem Umzug und wie aus dem Nichts sexuell genötigt haben. Lange Zeit hat Tracey Birdsall über das Geschehene geschwiegen, jetzt schließt sie sich der #metoo-Debatte an und bricht ihr Schweigen.

Tracey über Seal: "Er war wie eine andere Person"

Eigentlich war ihre Beziehung freundschaftlich: Seal und Tracey waren Nachbarn in Malibu, haben sich regelmäßig getroffen und über Privates gesprochen. Der Sänger war dabei stets freundlich, hat sich nie im Ton vergriffen. Doch dann folgte völlig überraschend der Schock. Als die Schauspielerin eines Tages eine ausgeliehene Salatschleuder zurückbringen wollte, habe sich Seal merkwürdig verhalten, erzählt Tracey jetzt zwei Jahre nach dem Vorfall. Sie erinnert sich genau, wie er plötzlich nervös gesprochen und angegangen habe, sie zu berühren. "Er war fast wie eine andere Person", erzählt Tracey sichtlich bewegt. Nachdem Tracey aus Seals Haus geflohen war, traf sie noch am selben Tag auf ihren Produzenten Neil Johnson. Auch er erinnert sich an den labilen Zustand, in dem sich Tracey nach dem Überfall befunden haben soll. Im Video schildern die beiden ihre Erlebnisse und erzählen fassungslos, weshalb das Gericht der Schauspielerin trotzdem kein Recht gibt.

Seal kämpft im Rahmen der '#metoo-Debatte' gegen Missbrauch

Grund für das Brechen von Traceys zweijährigem Schweigen war übrigens Seal selbst. Seit dem Entstehen der '#metoo'-Bewegung spricht sich Seal auf social media gegen sexuellen Missbrauch und für die Gleichstellung von Frau und Mann aus. Als Tracey einen Post des Sängers auf Instagram entdeckte, in dem er seine feministischen Ansichten teilt, war sie fassungslos. Sie entschied sich, endlich gegen den Musiker vorzugehen und wandte sich an die Öffentlichkeit.

Im Video gibt's die ganze Story.