Schwesta Ewa: Sie kämpft um ihren polnischen Neffen

Die Rapperin wurde für ihre Skandale bekannt und saß bereits im Knast.
Schwesta Ewa reist aus familiären Gründen nach Polen. © imago/Future Image, Nicole Kubelka, imago stock&people

Mit einem Herzensanliegen reist Schwesta Ewa nach Polen

Große Klappe, aber scheinbar auch großes Herz! Rapperin Schwesta Ewa (39) ist in Polen unterwegs. Und zwar nicht in bitterböser, sondern vielmehr zuckersüßer Mission: Sie will ihren Neffen adoptieren.

„Gott sei Dank bin ich in Polen nicht vorbestraft!“

Die Skandal-Rapperin hat polnische Wurzeln. Doch nicht nur ihre Wurzeln finden sich hier, sondern auch die ihres Neffen. Dieser befindet sich derzeit in einem Kinderheim, wie Ewa ihren Fans via Social Media erzählt.

Die Hintergründe dabei: tragisch. Während Ewas Zeit in Haft kam der Junge ins Kinderheim, da der Kindesvater laut Ewa betrunken war und der Kleine dann letztlich der Obhut entzogen wurde, wie das Rap-Portal „16bars“ sie zitiert. Auch bei Ewas Cousine darf der Kleine laut der Musikerin wohl nicht bleiben.

Nun ist sie angereist, um den Jungen zu sich zu holen: „Für die Adoption, für die ich kämpfe, wollen die mich komplett durchchecken.“ Muss Ewa, die kein unbeschriebenes Blatt ist, sich denn vor dem Check fürchten? Sie ist gewiss, dass alles gut wird, freut sich: „Gott sei Dank bin ich in Polen nicht vorbestraft!“

In Deutschland wiederum schon. Wegen der Taten und der damit verbundenen Haft hat Ewa ein schlechtes Gewissen. Doch vorbei sind die Zeiten von Ghettostress und Straßenkampf. Die Mutter eines Mädchens, Aaliyah Jeyla (2), kämpft jetzt nicht mehr mit Kontrahenten, sondern mit polnischer Bürokratie. Hoffentlich mit Happy End für ihren kleinen Neffen und Ewa selbst. (nos)