Schiffs-Drama um Daniel Küblböck: Stürzte er verletzt von Bord?

Neue Details im Drama um Daniel Küblböck

Was ist auf Deck 5 der AIDAluna passiert? Auch Tage nachdem Daniel Küblböck (33) von Bord des Schiffes gestürzt ist, gibt es kein Lebenszeichen von dem Sänger. Am Montagabend (10. September) stellten die Schiffe der kanadischen Küstenwache die Suche ein. Jetzt gibt es neue Details zu den Ereignissen kurz vor dem Verschwinden des einstigen DSDS-Kandidaten.

War Daniel Küblböck verletzt?

Hamburg, der 30. April 2017 Das Kreuzfahrtschiff AIDAluna im Hamburger Hafen (Archivbild). Daniel Küblböck wird an Bord des Schiffes der Reederei AIDA vermisst. AIDAluna verlässt Hamburger Hafen *** Hamburg the 30 April 2017 The cruise ship AIDAluna
Das Kreuzfahrtschiff AIDAluna im Hamburger Hafen (Archivbild). © imago/News4HH, Imago/News4HH, imago stock&people

Es sollen schockierende Szenen gewesen sein, die sich auf dem Schiff abgespielt haben, bevor Daniel Küblböck von Bord stürzte. Das haben die Recherchen von "Guten Morgen Deutschland"-Reise-Experte Ralf Benkö ergeben. Demnach haben offenbar andere Passagiere und Crew-Mitglieder des Schiffes das Drama am frühen Sonntagmorgen mitbekommen. "Es gibt einige Gerüchte und unbestätigte Informationen, wonach es Augenzeugen gegeben haben soll, für das was passiert ist. Dass es nicht still und leise irgendwo geschehen ist, sondern dass es Aufsehen erregt hat", berichtet uns der Reporter.  

Auch zum Zustand von Daniel gebe es viele Spekulationen. "Da gibt es Informationen, dass er möglicherweise aus der Kabine gekommen sein soll. Vielleicht war er auch verletzt. Es gibt Informationen, die das sagen. Er sei dann relativ schnell zur Reling gestürmt", sagt Ralf Benkö. Dass jemand Daniel hätte aufhalten können, glaubt er nicht: "Da sind Hunderte Kameras an Bord – aus Sicherheitsgründen. Wenn das jemand gesehen hat – wovon wahrscheinlich auszugehen ist – dann wird man versucht haben, zu helfen. Denkbar ist, dass Mitarbeiter noch versucht haben, irgendwas abzuwenden. Aber die Zeit war offenbar sehr, sehr knapp."

Wenn Sie Selbstmord-Gedanken haben, wenden Sie sich bitte sofort an die Telefonseelsorge (www.frnd.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erreichen Sie Menschen, die Ihnen die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.