Sasha über früh gestorbenen Roger Cicero: „Wir wären gute Freunde geworden“

Sasha: Roger Cicero "ist viel zu früh gegangen"
Sasha (l.) und Roger Cicero nahmen gemeinsam an der ersten Staffel von "Sing meinen Song" teil © [M] imago images / Future Image/C. Niehaus / POP-EYE/Christian Behring, SpotOn

Zum 50. Geburtstag

Am Montag (6. Juli) hätte Roger Cicero seinen 50. Geburtstag gefeiert. Der Sänger starb am 24. März 2016 im Alter von nur 45 Jahren. Sasha (48) nahm gemeinsam mit Cicero an der ersten Staffel von "Sing meinen Song - Das Tauschkonzert" im Jahr 2014 teil und erinnert sich im Gespräch mit der Nachrichtenagentur spot on news an seinen Freund. "Ich denke, zu seinem Fünfzigsten hätte er eine große Feier gemacht", sagt er. "Dann hätte ich ihn in den Arm nehmen können und 'Glückwunsch du alter Sack' sagen können. Wie gerne ich das tun würde..."

Sashas Lieblingssong von Roger Cicero

Wenn Sasha an Cicero denke, komme ihm als erstes in den Sinn, "was für ein toller Mensch und begnadeter Sänger er doch war". Sein Lieblingssong von ihm sei "Wenn es morgen schon zu Ende wär'". "Den Song habe ich zum ersten Mal auf seiner Album-Release-Party gehört und fand ihn großartig - mein Motto! Ich hätte damals nie für möglich gehalten, dass der Song mal so eine krasse Bedeutung haben wird, denn er soll ja eigentlich Mut machen und zum Leben im Hier und Jetzt aufrufen. Wenn ich ihn heute höre, habe ich immer eine Träne im Knopfloch."

Besonders gerne denke Sasha daran zurück, mit Roger Cicero live auf der Bühne zu stehen. Das "war immer toll, aber die erste Staffel von 'Sing meinen Song' mit ihm erleben zu dürfen, war schon besonders! Da haben wir uns alle nochmal viel intensiver kennengelernt, musikalisch, aber vor allem menschlich!"

Im Video: Sasha & Roger Cicero mit Yvonne Catterfeld und Xavier Naidoo auf der Bühne

Roger Cicero holt Kollegen auf die Bühne
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Roger Cicero holt Kollegen auf die Bühne

Sasha & Roger Cicero: Die letzte Begegnung der beiden Sänger

Am meisten vermisse der 48-Jährige Ciceros "fröhliche, höfliche, elegante Art". Auch an die letzte Begegnung mit dem Jazzsänger erinnert er sich noch. "Ich meine, es war zufällig vor einem Blumenladen in der Schanze [gemeint ist das Schanzenviertel in Hamburg, Anm.d.Red.], er hat zu dem Zeitpunkt seine Zwangspause genossen, aber schon wieder von neuen Projekten gesprochen. Ich glaube, er kam selten wirklich zur Ruhe." In Sachen Gesang habe Roger Cicero niemand etwas vormachen können. Er sei ein "Vollblutmusiker durch und durch" gewesen.

"Wir haben uns zwar lange gekannt, aber viel zu spät erst wirklich kennengelernt. Wir wären gute Freunde geworden und ich hätte gerne noch sehr viel von ihm gelernt. Roger ist viel zu früh gegangen. Er fehlt!"

spot on news