Sara Kulka: Ex-„GNTM“-Kandidatin spricht offen über ihre Eheprobleme

Mit einem offenen Gespräch und einem Plan konnte Sara Kulka ihre Ehe vor dem Aus bewahren.
Mit einem offenen Gespräch und einem Plan konnte Sara Kulka ihre Ehe vor dem Aus bewahren. © picture alliance

Sara Kulka findet ehrliche Worte

Sara Kulka (29) ist für ihr farbenfrohes, erfülltes Familienleben bekannt. Nicht nur die Beziehung zu ihrem Bruder ist ausgesprochen innig, sondern auch die zu ihren Töchtern Matilda (5) und Annabell (3) - letztere will Sara auch weiterhin stillen. Trotzdem führt auch das ehemalige Model keine Märchenehe, wie Sara jetzt selbst erzählt hat. Eine Zeit lang hat es zwischen ihr und ihrem Mann sogar so stark gekrieselt, dass die Ehe fast zerbrochen wäre. Nur mit viel Arbeit konnte das Paar sein Bündnis retten.

Sara Kulka: "Irgendwann war ich dann an einem Punkt, wo ich gesagt habe, das funktioniert nicht mehr"

Auf Instagram findet Sara offene Worte über ihre Ehe: "Aktuell führe ich eine gleichberechtigte Ehe auf Augenhöhe, aber das war nicht immer so!" Die Erziehung der beiden Kinder und die daraus resultierende Hausarbeit sei zur Belastungsprobe geworden, denn am Anfang habe sich Sara alles alleine zugemutet, ihr Mann sei keine Unterstützung gewesen. "Irgendwann war ich dann an einem Punkt, wo ich gesagt habe, das funktioniert nicht mehr mit uns, wir müssen uns trennen."

Sara Kulka stillt ihre Annabell auch mit drei Jahren noch

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Mein letztes aktuelles Stillbild. Das Stillen ist mein Herzensthema. Nicht weil ich mich damit profilieren möchte, nein ich möchte Mut machen. Den Mut, den ich durch meine Freunde und Familie bekommen habe, den wollte ich immer weitergeben, denn mir hat es so sehr geholfen, andere stillende Frauen zu sehen, vor allem die Frauen zu sehen, die ihre Kleinkinder stillen . Aber irgendwann ist auch mein Mut aufgebraucht ihr Lieben. Auch wenn es vielleicht für den einen oder anderen nicht verständlich ist, warum mein Limit bis drei ist, mich hier öffentlich beim Stillen zu zeigen. Aber mir fehlt die Kraft, die Kraft mich immer wieder zu erklären, die Kraft mich Anfeindungen zu stellen. Warum bis 3? Vielleicht weil die Frauen auf der ganzen Welt durchschnittlich bis 3 stillen, vielleicht weil die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt bis zum vollendeten zweiten Lebensjahr zu stillen und ich dann dieses Argument nicht mehr habe. Vielleicht aber auch, weil ich einfach feige bin, da ich nie in meinem Leben so stark kritisiert wurde wie für das Langzeitstillen. Aber es hat sich gelohnt, denn vor 4 Jahren, als ich den Schritt gewagt habe und das erste Mal mit dem Thema in die Öffentlichkeit gegangen bin, war die Empörung noch groß, als ich meine zweijährige Tochter stillte. Heute wird es immer noch erwähnt aber längst nicht mehr so aggressiv. Dennoch kann ich über meine Grenze nicht hinaus, denn damals brauchte ich ein ganzes Jahr, um mich nicht mehr zu schämen und mich den Anfeindungen zu stellen und mich sicher zu fühlen. Natürlich weiß ich, dass die Weltgesundheitsorganisation auch darüber hinaus empfiehlt zu stillen, so wie Mama und Kind sich wohl fühlen. Und genau das werde ich auch weiterhin machen, aber nur für uns. Und wie lange wir noch diese wundervolle Zeit genießen, bleibt wie auch bei Matilda unser Geheimnis. #stillen #unserleben #meinegedanken #langzeitstillen #mut #momlife #zeitabschnitt #geheimnis #liebe #dankbar

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Doch Sara und ihr Mann, der sich aus der Öffentlichkeit heraushält, konnten die Ehe retten: "Wir haben viel geredet, uns gefragt, was macht uns glücklich, was haben wir für Bedürfnisse." Eines von Saras Bedürfnissen war, die Arbeit im Haushalt gerechter zu verteilen. "Mein Mann ist nun für die Bürokratie, die Küche und alles Handwerkliche verantwortlich." Die Harmonie sei damit wieder hergestellt worden. 

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