Sandra Kuhn spricht exklusiv über Schocknachricht während ihrer Schwangerschaft

Sandra Kuhn: "Vom einen auf den anderen Moment war alles anders"

Nach dem Arztbesuch stand Sandra Kuhn stundenlang regungslos im Garten vor einer Wand und weinte. Bei einer Routineuntersuchung in der 29. Schwangerschaftswoche wurde bei ihrer Tochter eine Auffälligkeit im Gehirn entdeckt. Über die schwerste Zeit ihrer Schwangerschaft hat die RTL-Moderatorin mit uns exklusiv in einem Skype-Interview gesprochen.

Den Boden unter den Füßen weggerissen

Im August ist Sandra Kuhn zum ersten Mal Mama geworden. Auf ihrem Instagram-Profil teilt die 36-Jährige viele unbeschwerte Momente mit Töchterchen Leni. Doch jetzt hat die RTL-Explosiv-Moderatorin einen extrem persönlichen Post abgesetzt. Einen, in dem sie erstmals über die allerschwerste Phase ihrer Schwangerschaft schreibt. Denn während der 29. Woche wurde der werdenden Mutter plötzlich der Boden unter den Füßen weggerissen. Bei einem Ultraschall war bei ihrem Ungeborenen plötzlich ein schwarzer Fleck auf dem Gehirn sichtbar – möglicherweise ein erweiterter Ventrikel, was im schlimmsten Fall bedeutet, dass das Kind eine schwere Behinderung hat. "Vom einen auf den anderen Moment war alles anders", schildert Sandra Kuhn die bedrückende Situation.

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Heute will ich euch von der schlimmsten Phase in meiner Schwangerschaft erzählen, um anderen werdenden Müttern Mut zu machen. Bei einer Routineuntersuchung in der 29. SSW wurde bei Leni eine Auffälligkeit im Gehirn entdeckt. Ein erweiterter Ventrikel. Das kann ALLES aber auch NICHTS bedeuten. Im schlimmsten Fall deutet es auf eine schwere Behinderung hin. Das hat mir den Boden unter den Füßen weggerissen. Nach dem Arztbesuch stand ich stundenlang im Garten vor einer Wand und habe geweint. Ich konnte mich nicht mehr bewegen. Dabei hatte ich immer das Gefühl, dass unser Baby kerngesund ist. Konnte ich mich so irren? Ich musste zu einem Spezialisten. Doch der Termin war erst in einer Woche. Es war die schlimmste Woche meines Lebens. Voller Angst um unsere kleine Maus. Nebenbei musste ich natürlich arbeiten. Und durfte mir live um 18 Uhr meine Sorgen nicht anmerken lassen. Der Termin beim Spezial-Ultraschall war an einem Freitag um 15 Uhr. Ich musste aber auch an diesem Abend um 18 Uhr wieder im Explosiv-Studio stehen. Wie sollte ich das schaffen, wenn diese Diagnose sich jetzt bestätigte? Egal wie, ich musste Abends gut drauf sein. Erst um 15:45 Uhr kamen wir dran. Alles wurde ganz genau unter die Lupe genommen. Am Ende dann der entscheidende Satz: Herr und Frau Kuhn, ihr Baby ist gesund!!! Uns fiel ein riesiger Stein vom Herzen. Es war wohl ein Darstellungsfehler, der zu der Annahme führte, dass da etwas nicht ok sein könnte. Wir waren überglücklich! Mein Mann fuhr mich im Eiltempo von Düsseldorf nach Köln. Natürlich landeten wir Freitagsnachmittags im Stau. Erst um kurz nach 17 Uhr kamen wir bei RTL an, ich düste in die Maske, las über die Anmoderationen und stand pünktlich um 18 Uhr im Studio parat. Meine gute Laune war mehr als echt, als ich den Zuschauern an diesem Abend einen „Schönen guten Abend“ wünschte. ❤️

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Eine Woche der quälenden Ungewissheit

Für Sandra und Ehemann Kristof folgte eine Woche der quälenden Ungewissheit. Erst die Untersuchung bei einem Spezialisten verschaffte Klarheit und DIE Erleichterung: "Es ist alles in Ordnung mit Ihrem Baby!" Ein Satz, den Sandra wohl nie wieder vergessen wird.