Salvador Sobral: Nach Herztransplantation versagen beim ESC-Gewinner die Nieren

Concert by Salvador Sobral, integrated in Festival Confluências. Marco de Canaveses, 05-20-17 - Concert by Salvador Sobral, integrated in Festival Confluências. Maria Joao Gala / Global Images PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY MariaxJoaoxGala
Salvador Sobral kämpft um sein Leben © imago/GlobalImagens, Maria João Gala, imago stock&people

Große Sorge um ESC-Gewinner Salvador Sobral

Salvador Sobral (27) kämpft weiter um sein Leben. Erst im Dezember bekam der Gewinner des Eurovision Song Contests 2017 ein Spenderherz. Die Transplantation verlief ohne Probleme, eine Woche später durfte er sogar das Krankenhaus wieder verlassen. Doch nun scheint es zu neuen Komplikationen gekommen zu sein. Verschiedenen Medienberichten zufolge soll der 27-Jährige in die Notaufnahme gebracht worden sein und nun erneut auf der Intensivstation liegen. Der Grund: Nierenversagen!

"Es hat Rückschläge gegeben"

"Es hat in den letzten Tagen einige Rückschläge gegeben, aber die Situation hat sich stabilisiert", zitiert die portugiesische Zeitung 'Correio da Manhã' einen Sprecher des Santa Cruz Hospitals. Die richtigen Medikamente sollen dabei geholfen haben. Ob er Weihnachten zu Hause verbringen werde, sei noch unklar.

Anfang September hatte sich Salvador Sobral in einem YouTube-Video von seinen Fans verabschiedet und angekündigt, aus gesundheitlichen Gründen seine Musikkarriere vorerst auf Eis legen zu müssen. Vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass bei ihm erfolgreich eine Herztransplantation durchgeführt worden war.

Im Mai 2017 hat Salvador Sobral mit dem Lied 'Amar Pelos Dois' den Eurovision Song Contest gewonnen. Den Song hatte seine Schwester Luisa Sobral (30) für ihn geschrieben. In Portugal wurde Salvador Sobral bereits 2009 bekannt. Damals nahm er an der portugiesischen TV-Castingshow "Idols" teil. Er erreichte den siebten Platz. Danach brach er sein Psychologie-Studium in Lissabon ab, um sich auf die Musik zu konzentrieren. 2016 erschien sein Debütalbum 'Excuse Me'.

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