Ryan Coogler: Wegen Boseman beinahe Job aufgegeben

Ryan Coogler: Wegen Boseman beinahe Job aufgegeben
Ryan Coogler © BANG Showbiz

Ryan Coogler hätte nach dem Tod von Chadwick Boseman fast aufgehört, Regie zu führen.

Der 36-jährige Filmemacher hat die Fortsetzung des Marvel Cinematic Universe (MCU)-Films ‚Black Panther: Wakanda Forever‘ inszeniert, gestand aber jetzt, dass er erwog, sich ganz aus der Branche zurückzuziehen, nachdem Chadwick – der die Besetzung des ersten Films als T‘Challa alias Black Panther anführte – 2020 tragischerweise an Darmkrebs gestorben war.

Ryan sagte nun gegenüber ‚Entertainment Weekly‘: „Ich war an einem Punkt, an dem ich dachte: ‚Ich steige aus diesem Geschäft aus.‘ Ich wusste nicht, ob ich eine weitere Filmperiode machen könnte, geschweige denn einen weiteren ‚Black Panther‘-Film, weil es sehr weh tat. Ich dachte: ‚Mann, wie könnte ich mich öffnen, um mich wieder so zu fühlen?‘“ Der Regisseur fuhr fort: „Ich habe über viele unserer Gespräche nachgedacht, die wir geführt haben, als mir klar wurde, dass es das Ende seines Lebens war ... Ich entschied, dass es sinnvoller war, weiterzumachen.“

Ryan erklärte, dass er sich letztendlich entschieden habe, die Fortsetzung zu inszenieren, da sie sich für ihn „wahrhaftig“ anfühlte, und er enthüllte, dass er das für die wichtigste Eigenschaft hält, um einen Film zu machen. Er sagte: „Es ist meine Aufgabe als Filmemacher, Dinge zu tun, mit denen ich persönlich integer bin. Wenn ich nicht an das glaube, was ich tue, wird es mir schwerfallen, andere Menschen dazu zu bringen, ihre beste Arbeit zu leisten. Damit sie ihre beste Arbeit leisten können, müssen sie daran glauben. Am Ende des Tages müssen sich die Entscheidungen, die wir treffen, für mich ehrlich anfühlen. Wenn Filmemacher Dinge machen, die sich für sie nicht wahrhaftig anfühlen, kann man das spüren.“

BANG Showbiz

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